Die Zukunft im Fokus 06.10.2020, 11:15 Uhr

Der erste Futurethon der Branche

Eine Mischung aus Hackathon und Zukunftskongress: Das ist der erste Futurethon der Sportartikelbranche, den die Innovationswerkstatt gemeinsam mit SAZsport für die Industrie veranstaltet. Stefan Rosenkranz und Harald Ostermann sprechen im Interview über das neue Format.
(Quelle: Unspleash/ Rik-Hopkinson, Edgar-Chaprarro )
Nerds treffen sich heutzutage zum Hackathon: In 24 Stunden dürfen sie Unternehmen hacken und Probleme lösen. Das kann die Sportartikelindustrie auch: Jetzt startet SAZsport zusammen mit den Unternehmensberatern der Innovationswerkstatt ein neues Format.
 
SAZsport: Herr Rosenkranz, Herr Ostermann, im Oktober findet der erste Futurethon statt. Was steckt dahinter?
"Wir erwarten wichtige Anstöße für unsere Partner", sagt Stefan Rosenkranz, Unternehmensberater für Digitalisierungsprozesse im Sport, über den ersten Futurethon der Sportartikelbranche.
Quelle: Innnovationswerkstatt
Stefan Rosenkranz:
Der Futurethon ist die Idee, über völlig neue Methoden innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei werden Studenten führender Universitäten und Start-ups zu einem Online-Wettbewerb eingeladen. Sie können ihrer Kreativität freien Lauf lassen, da sie den Markt nicht durch die „Branchenbrille“ beobachten, sondern vielmehr als User und Verbraucher mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen beim Kauf von Sportprodukten.
"Den Zeitgeist in ein Unternehmen zu holen, ist unglaublich schwer. Und genau das ist der Kerngedanke des Futurethons", sagt Harald Ostermann, Unternehmensberater für Digitalisierungsprozesse im Sport.
Quelle: Innovationswerkstatt
Harald Ostermann:
Wie viele Unternehmen können von sich behaupten, in den letzten 100 Jahren zu den erfolgreichsten Firmen weltweit zu gehören? Das ist nur eine: General Electric. Den Zeitgeist in ein Unternehmen zu holen, ist unglaublich schwer. Und genau das ist der Kerngedanke des Futurethons. Wie sieht der aktuelle Zeitgeist im Sportstrading aus?
 
SAZsport: Dazu fragen Sie Studenten, wie sie ein Start-up im Sportmarkt aufziehen würden. Wie kann das funktionieren?
Rosenkranz: Natürlich ist das Ganze ein Experiment. Allerdings mit erprobten Methoden, die in der Vergangenheit bereits in anderen Branchen erfolgreich getestet wurden. Gerade durch die Situation in den vergangenen Monaten wurde uns allen deutlich, wie wichtig es ist, für neue Wege – digital, stationär oder vielleicht dann auch ganz andere Modelle –  offen zu sein.
 
SAZsport: Welche Partner sind aus der Industrie mit dabei?
Rosenkranz: Im Rahmen eines Crowdfundings haben wir über 20 Partner aus der Sportartikelindustrie und auch den BSI für unser Projekt und die Idee des Futurethons gewinnen können. Die Frage ist: Wie können wir die Sportbranche zukünftig stärken und damit unser Business im Sinne der Konsumenten von morgen weiterentwickeln?
 
SAZsport: Welches Ergebnis kann man von dem Event erwarten?
Rosenkranz: Das Ergebnis werden wir im Rahmen des finalen Pitchdays am 30. November bekannt geben. Diesen Pitchday werden wir live über die Kanäle von SAZsport streamen. Wir erwarten kein sofort umsetzbares, neues Geschäftsmodell, aber wichtige Anstöße, um diese mit unseren Partnern in den nächsten Monaten zu konkretisieren.
Ostermann: Wer sich als Querdenker oder besser als Vordenker angesprochen fühlt, kann mit uns Kontakt aufnehmen: ho@new-business-code.de.


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