Akquisition zur Stärkung des US-Marktes 04.04.2018, 10:46 Uhr

Fenix erweitert sein Outdoor-Portfolio um Royal Robbins

Der schwedische Konzern Fenix Outdoor International AG hat das US-Unternehmen Royal Robbins übernommen, das sich auf Outdoor- und Reisebekleidung spezialisiert hat. Über die Konditionen wurde Stillschweigen vereinbart.
Royal Robbins wird von Fenix Outdoor aufgekauft.
(Quelle: Royal Robbins )
„Diese Marke ergänzt das aktuelle Bekleidungsportfolio von Fenix Outdoor, sowohl aus Sicht des Segments als auch aus geografischer Sicht, da Royal Robbins eine starke Position im nordamerikanischen Markt einnimmt", sagte Martin Nordin, CEO von Fenix Outdoor. Zu dem Konzern gehören auch Outdoor-Marken wie z.B. Fjällräven, Hanwag, Primus gehören aber auch Outdoor-Filialisten wie Globetrotter (Deutschland), Naturkompaniet (Schweden), Partioaitta (Finnland) und Friluftsland (Dänemark).
„Fenix Outdoor freut sich, mit einer Marke zusammenzuarbeiten, die über ein so starkes Markenerbe und so eine Authentizität verfügt. In der Zusammenarbeit mit dem Royal Robbins Team, wollen wir das ungenutzte Potenzial der Marke ausschöpfen und ihre Reichweite auf weitere Outdoor- und Reiseliebhaber weltweit ausdehnen", sagte Martin Axelhed, Vice President von Fenix Outdoor.
„Als Teil von Fenix Outdoor haben wir eine der größeren Plattformen im Outdoor-Bereich, um unsere authentische Geschichte zu erzählen, neue Konsumenten zu erreichen und neue Märkte schneller zu erschließen. Die Marke wird gut positioniert sein, um auf unserer 50-jährigen Tradition aufzubauen und das Wachstum signifikant voranzutreiben", sagte Michael Millenacker, President und CEO von Royal Robbins. Die Marke wurde 1968 von Liz und Royal Robbins gegründet. Das Paar begann in Yosemite als Kletterpioniere, was zur Entwicklung einer Bekleidungskollektion für Reisen und Outdoor-Abenteuer führte. Die Akquisition werde keine Auswirkungen auf die Finanzkennzahlen der Fenix Outdoor Group im Jahr 2018 haben, heißt es aus dem Unternehmen.
2014 hatte die Nordin-Familie, der Haupteigentümer des Fenix-Konzerns, über seine schweizerische Holding Nodrin, den Sitz des schwedischen Unternehmens nach Zug in die Schweiz verlegt. Der operative Hauptsitz von Fenix bleibt aber nach wie vor Örnsköldsvik in Schweden.




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