Umweltfreundliche Energie 20.01.2021, 10:17 Uhr

Lenzing will CO2-neutral werden

Der österreichische Faserspezialist Lenzing setzt konsequent auf Nachhaltigkeit. Um sein Ziel zu erreichen, ein CO2-neutraler Industriestandort zu werden, nimmt das Unternehmen jetzt den Bau der größten Photovoltaik-Freiflächenanlage Oberösterreichs in Angriff.
Lenzing plant den Bau einer Photovoltaik-Anlage.
(Quelle: Shutterstock / RenataP )
Die von der Lenzing-Gruppe geplante Photovoltaik-Anlage soll sich über eine Fläche von 55.000 Quadratmetern erstrecken. Das entspricht der Größe von rund acht Fußballfeldern. Der Spatenstich soll bereits im Sommer dieses Jahres erfolgen, und noch im zweiten Halbjahr 2021 soll die Anlage in Betrieb genommen werden. Die rund 16.000 Module der Anlage werden knapp 5.500 Megawattstunden pro Jahr erzeugen. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von mehr als 1.700 Haushalten.
Das Projekt ist Teil eines globalen Energiekonzeptes, mit dem Lenzing neben konsequenten Energieeinsparungen auf die Bereitstellung von Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen setzt, um bereits im Jahr 2030 die CO2-Intensität um 50 Prozent zu reduzieren und im Jahr 2050 global klimaneutral zu sein.


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