Gefahr eines Bruchs der Federführungsachse 19.09.2023, 11:31 Uhr

Armada, Atomic und Salomon rufen Charge von Skitourenbindungen zurück

Die Skiausrüster Armada, Atomic und Salomon geben einen freiwilligen und vorsorglichen Produktrückruf für eine bestimmte Produktionsserie der Bindungen "Tracer", "Backland" und "MTN" bekannt.
(Quelle: Atomic)
Die Hersteller Armada, Atomic und Salamon nehmen die Berichte mehrerer Einzelhändler und ihre eigene technische Überprüfung zum Anlass, eine freiwillige und vorsorgliche Rückrufaktion als Reaktion auf mögliche Brüche zu starten. Betroffen sind die Skitourenbindungen "Tracer", "Backland" und "MTN". Unter bestimmten Bedingungen bestehe die Gefahr eines Bruchs der Federführungsachse am Vorderbacken der Bindung. Ein solches Versagen könne dazu führen, dass sich der Skischuh vom Ski löst, was dazu führen kann, dass ein Skifahrer die Kontrolle verliert, stürzt oder sich verletzt. Es seien nur Produkte betroffen, die zwischen dem 1. Mai 2022 und dem 31. März 2023 hergestellt wurden. Bindungen, die vor dem 1. Mai 2022 gekauft wurden, sind von dieser freiwilligen Rückrufaktion nicht betroffen. Verbraucher, die glauben, eine betroffene Bindung zu besitzen, sollten diese nicht weiter benutzen und folgende Maßnahmen ergreifen:
Die Kunden haben zwei Möglichkeiten, die betroffenen Bindungen zu identifizieren:
  • Besuchen Sie hier die Website von Atomic und folgen Sie den Anweisungen, um die spezifische Produktionscharge für einzelne Bindungen zu ermitteln.
  • Besuchen Sie den nächstgelegenen autorisierten Händler, um von Markenexperten feststellen zu lassen, ob bestimmte Bindungen von dem Rückruf betroffen sind.
Sobald die Bindungen als gefährdet identifiziert sind, können die Kunden den nächstgelegenen autorisierten Händler aufsuchen, um einen sofortigen Ersatz zu erhalten. Die verifizierten Händler wurden umfassend informiert und unterstützen den Rückrufprozess, um einen sicheren und schnellen Ersatz für alle betroffenen Bindungen zu gewährleisten.
„Wir sind zu allererst selbst Skifahrer und verstehen das tiefe Vertrauen, das unsere Kunden und Händler in unsere Ausrüstung setzen. Sicherheit hat bei Atomic nicht nur Priorität, sie ist die Grundlage, auf der wir jedes Produkt aufbauen. Bei diesem Bindungsrückruf sind wir bestrebt, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und sicherzustellen, dass die Skifahrer schnell wieder mit Zuversicht in die Berge zurückkehren können. Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden und danken unseren autorisierten Handelspartnern für die Unterstützung bei der Identifizierung und dem Austausch der betroffenen Bindungen“, erklärt Wolfgang Mayrhofer, Atomic Brand President.



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