Auch mit neuer Position 25.06.2021, 12:22 Uhr

Intersport Deutschland treibt Umstrukturierung voran

Weg vom Großhandel, hin zum Endkunden – mit neuen Maßnahmen führt Intersport Deutschland diese Strategie weiter fort. Ein Intersport-Manager wurde befördert und eine neue Position geschaffen. 
(Quelle: Intersport
)
Die Zeiten einer Einkaufsorganisation mit Fokus Großhandel sind vorbei – zumindest bei Intersport Deutschland. An deren Stelle tritt eine „kundengetriebene Innovationsgemeinschaft“, wie es in einer Mitteilung aus Heilbronn heißt. Diese Strategie will die Verbundgruppe mit ihren über 1.500 Standorten künftig noch stärker vorantreiben. Bereits vor dreieinhalb Jahren hatte diese ein Categorymanagement installiert, jetzt werden die Prozesse im Waren- und Sortimentsbereich noch einmal neu strukturiert. Die damals geschaffenen Ressorts Categorymanagement und Strategischer Einkauf liegen nun in der Verantwortung einer Person, und zwar bei Tim Bielohoubeck, zuvor Ressortleiter Strategischer Einkauf.
Tim Bielohoubeck
Quelle: Intersport
„Tim Bielohoubeck bringt nicht nur langjährige Erfahrung in unserer Genossenschaft und dem Sportfachhandel mit, sondern ist auch ein ausgewiesener Einkaufsexperte mit starken Netzwerken zu unseren vielen hundert Industriepartnern“, begründet COO Frank Geisler die Beförderung. Bielohoubeck zeichnet in seiner neuen Position auch für die Exklusivmarken der Verbundgruppe – McKinley, Energetics und Pro Touch – verantwortlich.
Edwin Eisenburger
Quelle: Intersport
Neben dem Ressort „Categorymanagement & Strategischer Einkauf“ setzt Intersport künftig daneben noch auf eine neu geschaffene Position im Verbund: „Sales & Operations“. Hier geht es um die Steuerung aller Waren- und Sortimentsprozesse, sprich die Planung der Supply Chain mit Absatz, Einkauf und Produktion. Diese Position übernimmt Edwin Eisenburger.
 
Mit dieser neuen Organisationsstruktur ist die Stoßrichtung von Intersport Deutschland klar – weg vom Großhandels-, hin zum Endkundengeschäft. „Will man die Warenwelten in den Sportfachhandelsgeschäften nach den Bedürfnissen des Kunden ausrichten, braucht man ein datenbasiertes Categorymanagement, das alle waren-, einkaufs- und sortimentsbezogenen Prozesse bündelt“, betont Geisler. „Das heißt: Flächenplanung, Sortimentsaufbau, Merchandising, Markenauswahl und Marketingpläne aus einer Hand.“ Sein Versprechen an die Mitglieder: „All das wird in Zukunft über ein integratives Categorymanagement gesteuert und damit unseren Händlern viele Synergievorteile bieten.“



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