Rückkauf von Sportausrüstung 03.11.2022, 13:00 Uhr

Decathlon Deutschland startet das „Buy Back“-Programm

Der Sportartikelhersteller und -händler Decathlon startet in ausgewählten Städten den neuen Service „Buy Back“. Gebrauchte Sportprodukte werden dabei zurückgekauft und nach erfolgreicher Prüfung sowie Reparatur zum Verkauf angeboten.
Decathlon kauft im Rahmen des "Buy Back"-Programms zunächst Fahrräder, Ski und Snowboards zurück.
(Quelle: Decathlon Deutschland)
Kunden, die ihr gebrauchtes Produkt an Decathlon verkaufen, sollen im Rahmen des nun gestarteten „Buy Back“-Programms entweder einen Wertgutschein oder eine direkte Barauszahlung erhalten. Anfangs wird der neue Service mit dem Rückkauf von Fahrrädern der Decathlon-Eigenmarken Btwin, Vanrysel, Triban und Riverside sowie Ski und Snowboards getestet. Teilnehmende Filialen sind Baden-Baden, Berlin Alexanderplatz, Saarlouis, Herne, Dortmund, Karlsruhe, München Mona, Plochingen, Ulm und Wallau. In 2023 will das Unternehmen das Angebot in Deutschland auf weitere Filialen und Produkte ausweiten.
„Wir möchten bei Decathlon eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft etablieren: von der Entwicklung unserer Produkte über die Produktion bis hin zur Reparierbarkeit und Second Use. Der Rück- und Wiederverkauf von Sportprodukten, die zwar gebraucht, aber noch voll einsatzfähig sind, ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg“, sagt Michael Kiess, Commercial Director Buy Back bei Decathlon Deutschland. Dem neuen Programm ging demnach eine interne Studie voraus. Dabei habe man festgestellt, dass die stärkste Motivation für einen Verkauf von gebrauchten Produkten „Platz schaffen” ist. Das „Schonen von Ressourcen” erreichte Platz drei. Ein ähnliches Bild zeige sich bei der Frage nach dem Kaufgrund von gebrauchten Artikeln. Hier seien „Kosten sparen” und „Ressourcen schonen” mit am wichtigsten gewesen. Decathlon will mit „Buy Back“ an diesen Erkenntnissen ansetzen.

Maxim Huber
Autor(in) Maxim Huber



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