Kinderbetreuung seit 2001 20.07.2021, 07:37 Uhr

Das Vaude-Kinderhaus feiert 20-jähriges Jubiläum

2001 gründete das Tettnanger Outdoor-Unternehmen Vaude ein Kinderhaus. Die Betreuung soll den Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern.
v.l.n.r.: Vaude-Geschäftsführerin Antje von Dewitz, Kinderhausleiterin Sylvia Roth und Bürgermeister Bruno Walter
(Quelle: Vaude)
Inzwischen besteht die Einrichtung schon zwanzig Jahre lang, was am vergangenen Freitag den 16. Juli im kleinen Kreis gefeiert wurden. Neben der Geschäftsführerin Antje Dewitz waren auch die Kinderhausleitung Sylvia Roth und Bürgermeister Bruno Walter vor Ort. Für die Kinder wurde im Garten eine Hüpfburg aufgebaut.
Seit der Gründung wurden in dem Vaude-Kinderhaus circa 730 Kinder betreut, aktuell besuchen 26 Kinder im Krippen-, Kindergarten- und Grundschulalter die Einrichtung. Zehn davon sind von extern und nicht von Vaude-Mitarbeitern. Die Natur und ein guter Umgang mit der Umwelt sind zentrale Aspekte des pädagogischen Konzepts. Mit Betreuungseinrichtung will Vaude es Eltern erleichtern, Familienplanung und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Besonders für Mütter soll die Rückkehr in den Beruf vereinfacht werden. Bei Vaude hat das Konzept Erfolg: die Quote der weiblichen Führungskräfte liegt heute bei 44 Prozent. Auch die Kinderquote der Mitarbeitenden stieg nur wenige Jahre nach der Kinderhausgründung an, sogar ein regelrechter Baby-Boom stellte sich ein. Die Geburtenrate bei Vaude liegt auch heute noch deutlich über dem deutschen Durchschnitt.
Geschäftsführerin Antje von Dewitz, deren vier Kindern auch alle im Vaude-Kinderhaus betreut wurden, ist überzeugt: „Wir brauchen kompetente Frauen und diverse Teams, um nachhaltige, innovative und zukunftsfähige Lösungen entwickeln zu können und erfolgreich zu sein. Das sollten Unternehmen schon aus eigenem Interesse aktiv fördern.“
Das Vaude-Kinderhaus wurde bereits mehrfach für seine Vorreiterrolle gelobt und ausgezeichnet: So 2001 mit dem Wirtschaftspreis „Freiheit und Verantwortung“ vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder, 2005 beim Bundeswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie“ oder 2013 vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und dem Landesfamilienrat Baden-Württemberg als „Familienbewusstes Unternehmen“.

Autor(in) Eliza Hahnenstein



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