Neues Amt als Generalsekretär 11.09.2018, 21:24 Uhr

Stefan Herzog transfomiert den VDS

Ex-SportScheck-Chef Stefan Herzog wird ab sofort das eingeführte Amt des Generalsekretärs im Verband des Deutschen Sportfachhandels (VDS) bekleiden.
Branchenveteran Stefan Herzog wird Generalsekretär beim Verband des Deutschen Sportfachhandels.
(Quelle: VDS )
Die Digitalkonferenz ISPO Digitize sieht er als sein Baby an: Jetzt will der neue Generalsekretär Stefan Herzog auch beim VDS im 108. Jahr seines Bestehens ins digitale Zeitalter der Transformation im internationalen Sportfachhandel führen. Damit unterstützt und verstärkt er die bisherige Verbandsarbeit von Präsident Werner Haizmann als auch die seiner rechten Hand Karin Höcker. Haizmann, der zugleich auch Präsident des europäischen Fachhändlerverbandes Fedas ist, bleibt an der Spitze des des traditionsreichen Verbands, der seit Jahrzehnten im deutschen Handelsverband HDE die Interessen des Sportfachhandels vertritt.
Der 57-jährige Herzog ist Inhaber der Beratungsfirma Herzog SportsConnection und Investor im Sportbereich u.a. bei Keller-Sports. Zuvor war er mehr als zwei Jahrzehnte bei Sport Scheck tätig, hat dort vom Auszubildenden, über den Einkauf bis hin zum Geschäftsführer alle Stufen. Davor war er u.a. auch Chef bei Sport Voswinkel und Karstadt Sport.
„Wir alle freuen uns sehr, dass Stefan Herzog, der den Verband schon seit seinem Einstieg bei unserem Mitglied SportScheck vor mehr als 30 Jahren gut kennt, sein neues Amt mit viel Energie übernommen hat. Er wird es sein, der unsere Verbandsstrukturen, der sich veränderten Handelslandschaft, anpassen und somit neu ausrichten wird“, kommentiert Haizmann die Berufung seines neuen Generalsekretärs, der genauso wie er seine Karriere bei SportScheck in München startete. „Der VDS und ich wünschen unserem neuen Generalsekretär bei seinen neuen Aufgaben der digitalen Veränderung der Verbandsarbeit in eine weitere erfolgreiche Zukunft immer eine gute Hand am Puls unserer Sporthandelskunden. Im Gegensatz zu früheren Zeiten trägt inzwischen fast jeder unserer Kunden per Smartphone auch immer sein ganz persönliches Sportgeschäft in seiner Tasche.“
Die digitale Transformation hat Herzog in den letzten Jahren bei all seinen beruflichen Einsätzen nicht zuletzt bei SportScheck in München/Unterhaching begleitet. Sie bestimmt auch einige der Schwerpunkte der Arbeit seiner Beratungsfirma HSC. Er beschäftig sich intensiv mit Fragen und Lösungen rund um das sich ändernde Kundenverhalten im digitalen Kontext des Sportfachhandels, damit will er für den VDS „künftig Sparringspartner für die Verbandskollegen im Handel“ sein.

Zu seinen Schwerpunkten sollen nicht nur die vielen Veränderungen im Technologiesektor gehören, sondern auch die neuen Organisationsformen im Handel. „Sie spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, mit den großen Sportmarken der Branche weiterhin erfolgreiche Geschäfte zu machen“, so der VDS. Dazu sei ein enger Schulterschluss zwischen Verband und den großen Einkaufs- und Marketingverbünden, deren Mitglieder im Verband repräsentiert sind, nötig, um hier gemeinsam digitale Transformationsthemen koordinieren zu können.
„Neue Geschäftsmodelle, neue Kundenerwartungen, neue Formen des Wettbewerbs. Auf all das muss und wird der Verband Antworten finden. Das ist nicht nur ein gewöhnlicher Arbeitsauftrag des Generalsekretärs, sondern eine Herausforderung an den ganzen Verband mit seinem Präsidenten Werner Haizmann an der Spitze“, umreißt Herzog seine neue Aufgabe.
Der VDS ist der Berufsverband von mehr als 2.500 deutschen Sportfachhändlern. Er wurde 1910 in Leipzig gegründet. Seine Unternehmen erwirtschaften mit einem Umsatz von mehr als 3,5 Milliarden Euro über die Hälfte des Umsatzes im deutschen Sportfachhandel, der nach Angaben des VDS bei knapp über 7 Mrd. Euro liege. Die ISPO Munich wurde 1969 vom VDS mitgegründet.



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