Aktion gegen Rabattschlachten 18.11.2020, 11:16 Uhr

Münchens Erste Häuser setzen auf Better Friday statt Black Friday

„Lieber Gutes tun!“ – unter dieses Motto stellen Münchens Erste Häuser ihren Better Friday. Die Aktion will ein Zeichen gegen die Rabattschlachten setzen, die den Black Friday ausmachen.
(Quelle: Münchens Erste Häuser )
Am 27. November findet weltweit der Black Friday statt. Vielen stationären Händlern ist er oft ein Dorn im Auge, da insbesondere der Online-Handel durch enorme Rotstiftpreise vorzeitig Umsätze aus dem Weihnachtsgeschäft abgreift. Münchens Erste Häuser nutzen den Rabatttag auch in diesem Jahr wieder für ihren Better Day: Statt satter Rabatte wird ein Teil der Tagesumsätze einem wohltätigen Zweck zugeführt.
Der Better Friday von Hirmer, Kustermann, dem Sporthaus Schuster und Hugendubel, die sich gemeinsam mit Bettenrid zu Münchens Ersten Häusern zusammengeschlossen haben, findet bereits zum dritten Mal statt. Im Rahmen der Aktion wird ein Teil der Tagesumsätze der Händler an die Münchner Einrichtung „Gesellschaft macht Schule“ gespendet. Dadurch dass Hugendubel sich in diesem Jahr mit seinem kompletten Filialnetz beteiligt, wird die Aktion deutschlandweit ausgerollt. „Better Friday setzt das Augenmerk auf das verantwortliche Miteinander, was uns gerade in diesen Zeiten besonders wichtig ist. Die Aktion ist in den vergangenen Jahren in München so erfolgreich gestartet, dass wir sie nun erstmals auch über München hinaus in all unseren Filialen in ganz Deutschland umsetzen werden. Wir freuen uns sehr, Teil dieser großartigen Aktion zu sein und gemeinsam etwas Gutes zu tun“, erklärt Nina Hugendubel, Geschäftsführerin des Buchhandelsunternehmens.
Die Stiftung Gesellschaft macht Schule setzt sich für mehr Chancen von Kindern und Jugendlichen mit herkunftsbedingten Bildungsnachteilen ein. Sie sieht sich intensiver denn je in der Pflicht, Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln, die das Selbstwertgefühl stärken, Talente fördern und Werte des Miteinanders vermitteln – präsent im Ganztag an den Schulen und auch außerhalb der Schulzeit, digital und am Telefon. „Gerade auch in Corona-Zeiten sind wir von den Schülern als wichtiger Ansprechpartner erlebt worden, der ihnen auch in schwierigen Zeiten verlässlich zur Seite steht“, betont die Geschäftsführerin der Stiftung Gesellschaft macht Schule, Dr. Sandra Mittag-Bornmann, „denn Entlastung erfahren Kinder und Jugendliche durch das Erleben von Gemeinschaft, durch das Teilen von Ängsten und Hoffnungen und auch durch das gemeinsame Entdecken ihrer persönlichen Fähigkeiten und Stärken.“
An der Aktion beteiligt sich auch das Sporthaus Schuster. „Wir als traditionsreiches Münchner Unternehmen unterstützen sehr gerne lokale Organisationen“, sagt dazu Geschäftsführer Flori Schuster. „In der momentanen Krise ist der Unterstützungsbedarf für Kinder und Jugendliche stark gestiegen. Gemeinsam helfen, offen sein für die Sorgen und Nöte der Anderen hilft uns allen in den kommenden Wochen und schafft ein Klima des gegenseitigen Verständnisses und der Verantwortung.“



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