Neues Lager, Logo, Verwaltung und E-Shop 28.11.2017, 13:12 Uhr

Bergzeit stellt Weichen für die Zukunft

Vieles neu bei Bergzeit: Logo, Online-Shop, Lager- und Verwaltungsgebäude. Für den Kunden, die Mitarbeiter und die Ware hat Geschäftsführer Maximilian Hofbauer die „Weichen für die Zukunft gestellt.“
Das neue Bergzeit-Logistikzentrum in Otterfing ist eröffnet.
(Quelle: Bergzeit)
13 Mio. Euro hat die Famile Oberrauch über die Sportler AG in den neuen Firmensitz und das neue Logistikzentrum seiner Tochter Bergzeit in Otterfing investiert. 2012 hatte Sportler-AG Chef Georg Oberrauch Bergzeit übernommen. Vor drei Jahren übergab Georg Oberrauch die Leitung der Sportler AG an seinen Sohn Jakob, der jetzt mit dem Firmensitz und dem Logistikzentrum einen neuen Meilenstein setzt.
Jakob Oberrauch war bei der Einweihung der mächtigen Gebäude neben zahlreichen Branchengrößen vor Ort und auch die stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin Ilse Aigner war zugegen. „Über 200 engagierte Mitarbeiter sind in dieser neuen Firmenzentrale inklusive Logistikzentrum zu Hause – durchweg Menschen, die nicht nur die Katalogpreise ihrer Produkte, sondern diese auch persönlich kennen“, erklärte Aigner. Insgesamt 215 Mitarbeiter zählt Bergzeit derzeit, davon 120 in der Verwaltung und 55 im Lager. 15 Stellen für Marketing, IT, Einkauf, Logistik seien neu ausgeschrieben.
Das Grundstück mit einer Fläche von 14.000 qm kaufte man von der Gemeinde für etwa zwei Mio. Euro. Der Firmensitz hat eine Grundfläche von 5.000 qm, das Logistikzentrum eine nutzbare Geschossfläche von 8.000 qm  (Außenmaße von 84m Länge, 48m Höhe und 12m Breite). Laut Hofbauer beheimatet das neue Zentrum 56.000 Lagerplätze und 750 Hochregal-Palettenplätze: Die tägliche Logistik-Performance liege derzeit bei 2.000 bis 3.000 und die maximale Auslastung bei 7.000 Paketen. Rund 500.000 Kunden aus 23 Ländern werden online beliefert. 85 % des Gesamtgeschäfts werden über den Online-Shop generiert, zwei stationäre Stores stehen in Großhartpenning und Gmund. „Bergzeit entwickelt sich sensationell“, erklärt Jakob Oberrauch.
Der Umzug und die Implementierung neuer Prozesse forderte das gesamte Bergzeit-Team - sowohl beim Umzug als auch danach. Auf diese Gemeinschaftsleistung ist Hofbauer stolz: „Alles, was bei uns in den vergangenen Monaten geleistet wurde, haben wir nur geschafft, weil alle mit angepackt und zusammengeholfen haben. Wir haben die Weichen für die Zukunft gestellt. Unseren Kunden wollen wir so ein hochwertigeres und umfangreicheres Sortiment und besseren Service bieten. Und für unsere Mitarbeiter haben wir eine gänzlich neue Arbeitsatmosphäre geschaffen – nicht nur durch die Kantine, sondern auch durch innovative Lager-, Büro- und Meetingräume“.
Es gibt keine Türen, Mitarbeiter sollen gerne unterwegs sein im Haus. E-Mail-Austausch will man verhindern, so Hofbauer. Vor allem in der Kantine sollen sie sich treffen. In "Multi-Space"-Büros gibt es  eingebaute »Meeting Boxes« (intern „Bushaltestellen“ genannt) sowie Team- und Ruhearbeitsplätze und „strategische Treff- und Begegnungspunkte“. So gibt es neben den jeweiligen Meeting-Boxes auch eine Lounge-Area, in der man sich gemütlich zu einer kurzen Kaffeepause zurückziehen kann.
Auch das Thema Nachhaltigkeit lag Hofbauer am Herzen. Durch intelligente Präsenzsensorik werden im Lager nur die Bereiche per stromsparender LED beleuchtet, in denen das Licht auch benötigt wird, und so die Umwelt geschont. Außerdem kommen im Lager etwa 42.000 Kunststoffkisten zum Einsatz, die zu 100 % aus recycelten Kunststoffen stammen und im Chiemgau hergestellt wurden. Das spare Ressourcen und schütze aufgrund der kurzen Lieferwege das Klima. Selbst in der Bergzeit-Kantine werde, wann immer möglich, mit regionalen Produkten gekocht.
Zu guter Letzt wurde auch das Logo überarbeitet: Im neuen Bergzeit-Logo haben neuerdings Berge Platz gefunden, eingerahmt von einem Sechseck, einer Grundform der Natur (wie z.B. Bienenwaben).





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