Händlerorganisation verteidigt Spitzenposition
08.03.2022, 13:20 Uhr

Sport 2000 weiter auf Wachstumskurs

Bestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte: Sport 2000 bleibt mit positivem Ergebnis am Ball und verteidigt damit die bereits 2019 eingenommene Position als Nr. 1 der Sport-Verbundgruppen in Deutschland.
(Quelle: Sport 2000)
Sport 2000 zeigt sich mit dem Ergebnis für 2021 zufrieden. So konnte der zentralregulierte Umsatz sogar um 7,2 Prozent gesteigert werden und glänzt mit einem Volumen von 1,04 Mrd. Euro. Das zeigt, dass die Verbundgruppe für Sport in Deutschland seine Spitzenposition entsprechend verteitigen konnte. Das freut natürlich auch Sport 2000-Geschäftsführer Hans-Hermann Deters: „Wir haben uns sehr früh − als die Handelsstrukturdynamik mit der Abschmelzung mittelständischer Handelsbetreibe über alle Branchen hinaus bereits im vollen Gange war − diesem Trend entgegengestellt und neue Potenziale, insbesondere im spezialisierten Sporthandel wie auch im digitalen Sports Retail, identifiziert. Unsere Strategie, den unterschiedlichen Handelsformaten wie auch Spezialisierungskonzepten passgenaue und individuelle Leistungen anzubieten, hat viele Sportfachhändler überzeugt und zu unserem starken Wachstum beigetragen.“
Seit 2014 hat der Verbund 600 neue Handelspartner gewonnen, das entspricht einem Wachstum im zentralregulierten Einkauf von 80 Prozent. Im Zeitraum von 2013 bis 2021 zeigt sich eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 7,41 Prozent. „Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern die Konsequenz richtiger Entscheidungen, konkret, die Verbundgruppe auf drei zukunftsfähige Säulen auszurichten. Gerade in Pandemie-Zeiten hat sich die daraus entwickelte ausgewogene Händlerstruktur als Garant der wirtschaftlichen Stabilität erwiesen und sogar für weiteres Wachstum gesorgt“, stellt Hans-Hermann Deters heraus. Sport 2000 hat 2021  in strategisch wichtige Marktsegmente investiert, wie zum Beispiel die vollständige Übernahme der Outdoor-Profi GmbH oder in die Teamsport-Division.

Outdoor & Running bleiben gefragt

Aufgrund neuer Partner setzt Sport 2000 auch weiterhin auf Wachstum – so konnte 2021 die Anzahl der Handelspartner auf 974 Unternehmen und 1.527 Verkaufsstellen steigen. Outdoor bleibt Umsatzgarant und punktet mit einem Plus von 14 Prozent. Im E-Commerce gehört diese Kategorie mit Zuwächsen um die 45 Prozent zu den Corona-Gewinnern. Auch das Running-Segment bleibt beliebt und weist ein Plus von 12,4 Prozent auf. Sport 2000 freut sich vor allem darüber, dass die Kategorien Winter- und Teamsport zumindest stabil blieben, insbesondere die Produkte aus dem Touren- und Langlaufsegment seien gefragt gewesen.

Organisationsform folgt der Strategie

2022 will man weiter in die Strategie der Sport 2000 investieren. Spezielle Divisions bedienen alle  Vermarktungskonzepte und Betriebsformen im Fünf-Länder-Verbund mit spezifischen und auf die jeweiligen Formate angepassten Leistungsbausteinen und Modulen. Um die hohe Markt- und Kundenorientierung dieser Divisons sicherzustellen, investiert man in neue Leistungen und Services. „Die Portfoliopolitik der Divisons zielt dabei nicht nur darauf ab, unsere Marktführerschaft in relevanten Marktsegmenten wie Outdoor, Running Specialty, Teamsport oder Sneaker (Lifestyle) zu sichern und auszubauen. Wir sehen das primäre Ziel weiterhin darin, die Profitabilität und Wettbewerbsposition unserer angeschlossenen Handelspartner zu verbessern und sie als für den Konsumenten relevante Handelsformate zukunftsfähig zu positionieren“, so Deters.

Schwerpunktthemen für 2022

„Wir werden weiter daran arbeiten, unsere strategischen Handlungsfelder zur Unterstützung der Anschlusshäuser inhaltlich weiterzuentwickeln, um über diesen Weg auch in Zukunft zu wachsen“, kündigt Margit Gosau an. Insbesondere will man die Fokusthemen Positionierung, Spezialisierung und Digitalisierung vorantreiben. „Wir haben uns für 2022 sehr viel vorgenommen, um unseren Branchenlead weiter auszubauen. Konkret werden wir wie in unserer Strategie verankert in diesem Jahr insbesondere daran arbeiten, die Partner mit mehreren Kategorien zu einer Einheit von Multi-Kategorie-Spezialisten zu entwickeln. Die Spezialisten möchten wir innerhalb Europas deutlich stärker vernetzen und die internationale Zusammenarbeit ausbauen. Im Bereich der Digitalisierung wird das Jahr von Maßnahmen zur Stärkung der Omnichannel-Ausrichtung geprägt sein“, so der Ausblick von Margit Gosau.


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