Quelle: Lowa/Bernd Ritschel
Später Saisonsart durch Corona
15.07.2020, 12:12 Uhr

Outdoor-Schuhe kommen mit Verzögerung zum Laufen

Im Verhältnis zu anderen Segmenten kamen die Outdoor-Schuhe spät, aber nicht zu spät in den Tritt. Der Ausfall der Messe schmerzt. Aber es wurden Lösungen gefunden.
Corona hat auch das Segment der Outdoor-Schuhe erfasst. Nicht viele Produktgruppen konnten sich von dem Virus freilaufen, wie die Verkaufszahlen der NPD Group belegen. „Outdoor ist im Mai noch zweistellig negativ“, erklärt Marktforscher Dietmar Brandl. „Hier gehen wir von einer verzögerten Erholung aus: Es gab anfangs Aufrufe (zum Beispiel vom DAV), keine längeren und gefährlichen Touren zu unternehmen, Berghütten waren lange geschlossen, Hotels und Gaststätten in den Wandergebieten (Bayern) wurden erst Ende Mai/Anfang Juni geöffnet.“ Bei Outdoor-Schuhen sei im Mai nur Trailrunning positiv gewesen. Outdoor-Schuhe seien beim Comeback etwas später dran als andere Kategorien. „Sie kamen erst Ende Mai wieder auf das Vorjahresniveau als auch für Outdoor die Einschränkungen langsam wegfielen“, so Brandl. Nicht nur die Geschäftsschließungen hätten diese Kategroie negativ beeinträchtigt. Der Rückgang der Online-Umsätze zwischen März und Mai zeige, dass auch die Nachfrage nach Outdoor-Produkten geringer war, obwohl die Online-Shops durchgehend geöffnet waren.

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