Quelle: TU Chemnitz
Outdoor-Produkte von morgen 16.10.2020, 10:44 Uhr

TU Chemnitz startet Studium für Outdoor-Spezialisten

Ab diesem Wintersemester bietet die Technische Universität Chemnitz als erste deutsche Universität eine Zusatzqualifikation im Bereich „Outdoor Engineering“ an. Das Studium kombiniert technisches Know-how und praktische Erfahrung, um neue Outdoor-Produkte zu entwickeln.
Der Outdoor-Sport boomt in Deutschland und erhielt in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie noch zusätzlichen Schub. Für die immer vielfältiger werdenden Outdoor-Aktivitäten benötigen die Verbraucher eine entsprechende Ausrüstung, die immer ausgefeilter wird. Aus diesem Grund greifen die Professuren Textile Technologien (Prof. Dr. Holger Cebulla) und Sportgerätetechnik (Prof. Dr. Stephan Odenwald) der Technischen Universität Chemnitz diesen Trend auf. Mit der Zusatzqualifikation „Outdoor-Engineering“ haben sie laut eigenen Aussagen ein bundesweit bisher einzigartiges Programm entwickelt.



Eine in Deutschland bisher einzigartige Ausbildungsmöglichkeit bietet die TU Chemnitz mit der Zusatzqualifikation "Outdoor Ingineering" an.
Quelle: TU Chemnitz
Die Zusatzqualifikation startet mit Beginn des Wintersemesters 2020/21 und steht für Maserstudierende im Studiengang Textile Strukturen und Technologien offen, welche im Bachelorstudium den Studiengang Sports Engineering absolviert haben. Im Rahmen des Programms absolvieren die Studierenden eine vertiefende wissenschaftliche Arbeit im Bereich „Outdoor Engineering“. Sie schreiben in enger Betreuung durch die Professuren und je nach Thema der Kooperationspartner eine wissenschaftliche Arbeit. Im Fokus dieser Arbeit soll ein praxisnahes Thema für den Outdoor-Sport stehen, das die Schwerpunkte beider Professuren kombiniert, wie zum Beispiel die Entwicklung innovativer Membranen, die Outdoor-Rücksäcke leistungsfähiger macht.



Ziel des Programms sei es, junge und motivierte Ingenieure so zu qualifizieren, dass sie leistungsfähige und funktionale Outdoor-Produkte entwickeln können. „Um dieses Fachwissen praxisgerecht umzusetzen, erhalten Studierende ihre Qualifikation im Rahmen einer vertiefenden wissenschaftlichen Arbeit im Bereich Outdoor Engineering und sind somit sehr gut vorbereitet, um zukünftig sichere und nachhaltige Outdoor-Produkte zu entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Holger Cebulla. Durch das Zertifikat können Absolventen des Programms ihre besonderen Fähigkeiten nachweisen und sich so auf dem Arbeitsmarkt abheben, so Cebulla weiter. Er ist seit Mai 2014 Inhaber der Professur Textile Technologien am ältesten Textillehrstuhl Deutschlands, der bereits seit 1836 existiert. „Was unsere Studenten von anderen Absolventen unterscheidet ist die Fähigkeit, technisches Know-how und praktische Erfahrung zu kombinieren, um somit einzigartige und maßgeschneiderte Lösungen für die anspruchsvollen Outdoor-Produkte von Morgen zu entwickeln“, ergänzt sein Kollege Prof. Dr. Stephan Odenwald, der mit einem interdisziplinären Team von Ingenieuren, Sportgerätetechnikern und Informatikern an der Professur Sportgerätetechnik innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen bei der Gestaltung von bedarfsgerechten Sport-, Trainings- und Therapiegeräten entwickelt.

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