"Drive to Retail"-Konzept 17.05.2019, 09:07 Uhr

Triathlon-Plattform vereint Content und Handel

Mit der innovativen Plattform Triathlon.one steigt Pricon- und Kiwami-Distributeur Matthias Köste mit stationären Händlern in E-Commerce-Gewässer.
Schon vor einigen Jahren hatte sich Matthias Köste, Geschäftsführer von Pricon Sports (Mainz), die Domain Triathlon.one gesichert. Die Plattform für den Triathlonsport ging vergangenen Dezember kurz vor der Laufprofi-Messe von Sport 2000 an den Start, letzte Woche folgte die Shop-Anbindung (per Shop-Software NOP-Commerce) der Händler mit einer "Reserve & Collect"-Funktion. 
Triathlon.one ist eine Plattform mit News, Terminen, Veranstaltungsberichten, Produkttests und aktuell 13 Fachhändlern, die momentan über den Shop die Marken Kiwami (Triathlonbekleidung), Meltonic (Sportnahrung), View (Schwimmbrillen), Progear (Sonnenbrillen) und Tripple XXX (Sportbrillen) anbieten. Das Shop-Portfolio wird von Köste und seinem Team permanent gepflegt und auch interessierte Industriepartner können sich jederzeit neu einbringen. Gefällt dem Kunden ein Produkt, kann dieses über „Reserve & Collect“ direkt und innerhalb des nächsten oder übernächsten Tages an den nächstgelegenen Fachhandelspartner geschickt und dort unverbindlich anprobiert werden.
Der geschäftsführende Gesellschafter der „Produkt Innovations Consulting“ ist unter anderen mit seinen Marken Pricon und Kiwami im Großhandel von Augenoptik- und Triathlon-Produkten aktiv.
(Quelle: Pricon<br />)
Der Fachhändler vor Ort fungiert als analoges Pendant zum digitalen Tool. „Mit dem Triathlon.one-Konzept geben wir unseren Fachhandelspartnern ein Werkzeug in die Hand, mit dem sie auf kleinster Fläche, bereits ab einem Quadratmeter und unter Nutzung unserer On-Demand-Lieferfähigkeit der wachsenden Klientel von Multisportbegeisterten passende Produkte offerieren können – in idealer Ergänzung ihres Kerngeschäftes“, erläutert Großhändler Köste.
„Ausdauersport im Allgemeinen und Triathlon im Besonderen sind unsere Leidenschaft. Eine Leidenschaft, die mich persönlich bereits Anfang der 90iger-Jahre gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen hat“, erklärt Köste. Heute gelte Triathlon als eine der am schnellsten wachsenden Sportarten weltweit. Die Zahl der Veranstaltungen steige, wie die der teilnehmenden Sportler. Köste geht von etwa 250.000 bis 300.000 Triathleten in Deutschland aus. Nach dem Triathlon-Hype durch den Olympiasieg von Jan Frodeno im Jahr 2008 hätten sich einige Sporthändler die Finger verbrannt und es sei die Denke aufgekommen der Triathlet kaufe nur online, erklärt Köste und fragt weiter: "Liegt es daran, dass er individuell sein will oder weil es im Handel nichts mehr gibt?" Mit dem neuen Konzept will Köste den Händlern das Risiko abnehmen. Vororders sind nicht nötig. Vom Händler erwartet er lediglich, dass er in seiner Funktion als Multiplikator in seiner Community die Kommunikation übernimmt, sodass der Kunde erkennt, hier wird über Triathlon gesprochen – auch wenn er im Laden nur Bikebekleidung anbietet. Ein Schild mit entsprechenden Produkten am PoS von Triathlon.one zeigt dem Kunden vor Ort, dass zum Beispiel ein Bikehändler auch über die Plattform Triathlon-Ausrüstung wie Neoprenanzüge oder Laufschuhe anbieten kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit auf der Plattform, dass Händler die Produkte direkt an die Kunden versenden, sollten sie die Möglichkeit dazu haben
Mit der Online-Plattform will Köste auch den Verband Deutsche Triathlonjugend  als langjähriger Präventionspartner stärken. Zum Start der Plattform hat er auch einige Laufprofis von Sport 2000 überzeugt, die sich an die Plattform angedockt haben. Für weitere Partner auf Handels- und Industrieseite ist die Plattform geöffnet.

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