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Trotz schwindender PoS 30.01.2020, 10:15 Uhr

So treiben Lieferanten im Wintersportsegment ihre Umsätze an

Ihre PoS in Deutschland schmelzen, aber die Umsätze bleiben stabil oder wachsen sogar: Wie führende Wintersport-Hersteller ihre guten Zahlen in einem schwierigen deutschen Markt begründen.
Derzeit weiß niemand in der Branche so genau, wie Filialist Voswinkel gedenkt, sich künftig ­aufzustellen. Als gesichert gilt, dass ­immerhin über 50 Standorte (von ursprünglich 72) weiter betrieben werden können. Dabei soll der Fokus auf den vier Produktsortimenten Running, Outdoor, Fitness/Training und Wintersport liegen. Gerade über zuletzt genanntes dürfen sich die Atomics, Fischers, Heads und Komperdells freuen, denn eines ist unbestritten: Diese Kategorie hatte in Deutschland nicht nur wegen der mäßig schneereichen Winter und des ­immer stärker werdenden Verleihgeschäfts im benachbarten Ausland, sondern auch wegen eines Schwunds an Verkaufsstellen arg zu leiden. Großabnehmer und Filialisten gingen insolvent (Vexario Sports, Voswinkel) oder wurden von der Landkarte getilgt (Sport­arena, jetzt Comeback von fünf Standorten unter Karstadt Sports). Zudem fanden und finden viele Verbandshändler keinen Nachfolger für ihr Geschäft (Intersport, Sport 2000).

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