Klaus Dittrich, Messe München-CEO, über die OutDoor by ISPO 10.07.2018, 07:00 Uhr

„Qualität der Veranstaltung wird eine andere sein“

Klaus Dittrich, CEO und Chairman der Messe München, erklärt, was hinter der „OutDoor by ISPO“ steckt.
SAZsport: Wie entwickelt sich nach Ihrer Meinung die Messelandschaft und welche Daseinsberechtigung haben B2B-Messen?

Dittrich: Das Programm der Messe München beinhaltet mehr als 50 eigene Messen. Bis auf zwei Veranstaltungen sind das ausschließlich B2B-Messen. Angefangen von der Bauma, der weltgrößten Messe, bis hin zu sehr spezialisierten Veranstaltungen wie der Lopec. Die einzigen Endverbrauchermessen bei uns sind die Free, für Freizeit, Reisen und Erholung, sowie „Die 66“, eine Messe für „Best Ager“.
Wir sehen bei allen Messen die Notwendigkeit, dass sie sich permanent weiterentwickeln müssen. Die reine Messe reicht nicht mehr aus. Die Kunden erwarten heute Plattformen, die ganzjährig bespielt werden können: zur Vorbereitung und Nachbereitung der Messen, zur Kommunikation. Die ISPO hat innerhalb unseres Programms eine Vorreiterfunktion. Sie erweitert seit Jahren das klassische Messeangebot durch zusätzliche Services, Produkte und Plattformen und bietet Kommunikationsmöglichkeiten, die dem Kunden einen Mehrwert bieten. Bei Konsumgütermessen wie der ISPO Munich stellen wir fest, dass unsere Kunden diese Fachmessen heute verstärkt nutzen möchten, um ihre Botschaften auchin Richtung Endverbraucher abzusetzen. Das Investment für einen Aussteller ist ja nicht gerade klein. 

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