Sechs Performance-Tipps 07.03.2019, 10:40 Uhr

So erreichen Sie Outdoor-Kunden digital

Auch wenn Outdoor-Fans sich viel draußen bewegen, sind sie in Zeiten von Smartphones jederzeit auch digital zu erreichen. Um diese teilweise sehr markenaffinen Kunden richtig anzusprechen, bedarf es allerdings gezielter Marketingmaßnahmen.
Ein Beitrag von Markus Schindler
Sportlich, naturliebend, nachhaltig, aufgeschlossen – und extrem qualitäts- und markenaffin: Outdoor-Sportler erleben gern perfekt ausgestattet Berge, Täler, Meer und Seen. Die Marke der Funktionsjacke, des E-Bikes oder der Laufbekleidung spielt dabei zwar eine große Rolle, dennoch haben auch vielversprechende Newcomer durch die hohe Experimentierfreude und Abenteuerlust ihrer Zielgruppe eine sehr gute Chance. Outdoor-Kunden lassen sich ihr Hobby zudem gern etwas kosten: Die Branche verzeichnet über-durchschnittlich hohe Ausgaben für Geräte, Schuhe, Kleidung und Zubehör. Outdoor-Fans sind daher eine lukrative, aber auch schwierige Zielgruppe.
Was das Advertising angeht, so lautet die Gretchen-Frage der Branche: Wie können Brands so anspruchsvolle und markengesteuerte Kunden durch Online-Werbung für sich gewinnen, beziehungsweise dem Wettbewerb streitig machen? Die folgenden sechs Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Zielgruppe digital zu erreichen.
1. Erzählen Sie “bewegend-bewegte” Geschichten
Outdoor-Sport ist eine Lebenseinstellung und hat damit einen hohen emotionalen Stellenwert. Daher funktionieren Werbeformate gut, die ebenfalls Emotionen wecken und sich zum Storytel-ling – also zum Erzählen von Geschichten – gut eignen. Dazu zählen zum Beispiel Bewegtbildformate wie Youtube-Video-Ads, aber auch Display-, sowie Facebook- und Instagram Ads.
2. Schalten Sie Werbung im Umfeld von relevantem Premium-Content
Auf Youtube, Vimeo, Facebook, Instagram und auf zahlreichen Blogs finden sich diverse Bilder, Videos und Beiträge zu verschiedensten Outdoor-Sportarten. Denn egal ob Bergsteiger, Mountainbiker, Surfer oder Ultratrail-Runner: Sie alle haben etwas zu erzählen. Viele unter ihnen tun das gut und gerne, indem sie ihre Erlebnisse und Aktivitäten mit leidenschaftlicher Begeisterung bildlich festhalten und auf sozialen Netzwerken teilen. Schalten Sie daher Video Ads vor die relevanten Youtube-Videos und platzieren Sie Ihre Anzeigen innerhalb von Instagram, Facebook und Youtube. So nutzen Sie die Strahlkraft von hochwertigem authentischen Content für Ihr Produkt und Ihre Marke.
3. Begeistern Sie Micro-Influencer und deren Fans
Wer einen Schritt weiter gehen will, tritt direkt in Kontakt zu Influencern und bucht diese als Leumund. Das müssen nicht immer die üblichen Verdächtigen sein. Eine Zusammenarbeit mit Micro-Influencern ist nicht nur wesentlich günstiger, sondern auch authentischer. Lassen Sie eine Vielzahl leidenschaftlicher Hobbysportler für Ihr Produkt und für Ihre Marke sprechen und die Community von Ihrem Produkt überzeugen.
4. Setzen Sie im Suchmaschinenmarketing auf den Longtail
Outdoor-Kunden sind qualitäts-bewusst und wissen meist genau, was sie wollen. Sie „googeln“ oder „bingen“ daher weniger generisch nach „Wanderschuh“, sondern eher nach einem spezifischen Modell. Zudem suchen sie oft Antworten auf sehr konkrete Fragestellungen wie beispielsweise „Blasen vermeiden beim Wandern“. Holen Sie Ihre Kunden deshalb genau dort ab, wo diese Hilfe benötigen, indem Sie Longtail-Keywords im SEA (Suchmaschinen-Marketing) und Google-Shopping verwenden. Unter Longtail versteht man im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung) jene Keywords, die weniger oft gesucht werden beziehungsweise die sich aus mehreren Begriffen zusammensetzen. Diese werden zwar teilweise seltener gesucht, erzielen aber meist die höhere Conversion, sprich der Nutzer führt die gewünschte Aktion (zum Beispiel den Kauf des gesuchten Produktes) aus.
5. Nutzen Sie das volle Potenzial von Mobile
Outdoor-Sportler sind sehr aktiv und häufig draußen, sie sind mobil und dauernd unterwegs, auch online: Das Smartphone ist ihr Endgerät der Wahl. Nutzen Sie diese Möglichkeit und sprechen Sie Ihre Zielgruppe mittels mobiler Werbung auf Google (Suche), Instagram und Facebook an. Verpassen Sie jedoch nicht die Chance, Ihre Marke mittels mobiler In-App-Werbung auf einer der zahlreichen Outdoor-Apps wie Runtastic, Bergfex, RegenRadar, Komoot, Upmove, Outdooractive usw. zu bewerben.
6. Begleiten Sie Ihre Zielgruppe (Retargeting & RLSA)
Bleiben Sie über die gesamte Customer Journey als Guide an der Seite Ihrer Zielgruppe hinweg. Mittels Retargeting im Displaybereich können Sie Ihr Storytelling nach dem Erstkontakt lebendig fortführen. Dabei wird der Besucher einer Website mittel Cookies markiert, sodass der Nutzer auf anderen Seiten, beispielsweise auf Facebook, identifiziert werden kann, wenn diese das gleiche Werbeprogramm nutzen. Dadurch wird es möglich dort gezielt Werbung zur vorher besuchten Website auszuspielen. Dank Remarketing for Search Lists (RLSA) können Sie Ihre Kampagne auch im generischen Bereich auf Google verlängern. Potenzielle Kunden, die ihren Shop ohne Kauf verlassen haben, können darüber mit Anzeigen auf Google-Suchergebnisseiten nochmals kontaktiert werden.
Über den Autor
Markus Schindler leitet den Sales und das Marketing international und ist für die Positionierung und Wachstumsförderung von Hurra.com weltweit verantwortlich. Der Ausbau strategischer Partnerschaften sowie das Neukundengeschäft stehen dabei im Fokus seiner Tätigkeit. Seit dem Jahr 2000 gehört der Diplom-Wirtschaftsingenieur dem Management von Hurra.com an.
Hurra.com ist eine der größten inhabergeführten, international agierenden Digital-Performance-Agenturen in Deutschland. Das Serviceangebot umfasst SEA, SEO, Online Display Advertising bis hin zu Bewegtbild und TV-Mediaoptimierung. Hurra.com legt Wert auf eine ganzheitliche Beratung und die optimal aufeinander abgestimmte Umsetzung verschiedener Online-Marketing-Maßnahmen und sorgt so für nachhaltige, erfolgreiche Performance im Online Marketing. Die Geschäftsführung von Hurra Communications liegt in den Händen der Gründer René Schweier (CEO) und Markus Schindler.

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