Zentrale Online-Plattform 19.05.2020, 10:25 Uhr

Stilscreen und Sporting ID beflocken unter einem Dach

Anfang des Jahres hat die französische Flexdev-Gruppe, Mutter unter anderem des Textilveredlers Stilscreen, dessen Konkurrenten Sporting ID übernommen. Was sich damit für den Sporthandel ändert.
(Quelle: Stilscreen )
Auch wenn der Vereins- und Profifußball derzeit (noch) nicht stattfindet, so bleibt das Thema Beflockung natürlich ein äußerst wichtiges in unserer Branche. Seit über 40 Jahren produziert die italienische Marke Stilscreen Heißklebefolien zur Textilveredelung für Spielernamen, -nummern und Vereins-/Verbandslogos. Zu den Kunden zählen beispielsweise alle Fußball-Nationalmannschaften, die von Puma ausgerüstet werden (unter anderem Italien, Österreich, Schweiz) sowie zahlreiche Topvereine der italienischen Serie A (AC Mailand, Inter Mailand, AS Rom, Atalanta Bergamo und weitere) und aus Europa (z.B. Manchester City, Olympique Lyon). Das Angebotsportfolio der französischen Mutter Flexdev hat sich mit der Übernahme des irischen Folienherstellers Sporting ID nun erweitert. Dieser besitzt die Lizenzrechte sowohl für die Beflockung von Namen und Nummern zahlreicher Nike-Nationalmannschaften als auch aller UEFA-Wettbewerbslogos.

 

Ansprechpartner für das Angebotsportfolio von Stilscreen und jetzt auch von Sporting ID: Sven Tobschall (45).

 
Quelle: Stilscreen
Durch die erfolgte Übernahme ändern sich die Zuständig- und Verantwortlichkeiten für den deutschen Sporthandel und Österreich. Ab sofort können alle Sporting-ID-Produkte ausschließlich über Stilscreen erworben werden – mit Sven Tobschall (45, Erlangen) als Ansprechpartner. Der Commercial Agent ist seit über einem Jahr für die Italiener unterwegs und soll dabei auch das Geschäft der Marke in Deutschland ausbauen. Für beide Marken gibt es jetzt eine zentrale Online-Plattform, über die der Sporthandel „komplette“ Spielernamenblöcke, individualisierte Kundennamenswünsche, Einzelbuchstaben für seine eigene lokale Flexibilität und sogar Druckmaschinen der Marke Sefa, einer weiteren Tochter von Flexdev, bestellen kann. Vorhanden ist auch ein deutschsprachiger Kundenservice. „Es ist der große Vorteil der Gruppe, dass wir im Bereich der Textilveredelung jetzt jedem Sporthändler von A bis Z alles aus eigener Hand bieten können“, erklärt Tobschall, der gleichzeitig betont: „Wir wollen die Zusammenarbeit mit dem Sportfachhandel gerade beim Thema Amateurfußball weiter ausbauen. Der lokale Heimatverein des Händlers ist uns genauso wichtig wie die Zusammenarbeit mit einem internationalen Topclub.“ Der Außendienstler räumt ein, dass der Teamsport und Beflockungsservice aufgrund der Corona-Krise derzeit leiden, versichert aber auch, dass das Unternehmen dem Sporthandel trotzdem schnell und zuverlässig helfen könne, „wenn es bei ihm an unterschiedlichster Stelle brennt.“

 

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