Quelle: Winninger GmbH
In Österreich 24.03.2020, 07:59 Uhr

Skiverkauf kann trotz Verleih funktionieren

In Österreich wurde in der zurückliegenden Saison viel über das florierende Verleihgeschäft mit Ski gesprochen. Ein großer Intersportler und zwei Sport-2000-Ski-Profis aus dem Osten aber halten dagegen und zeigen: Der Skiverkauf hat nach wie vor Zukunft.
Bob Koch, ehemaliger Geschäftsführer von Head Austria in Schwechat, sagte in einem Gespräch mit SAZsport einmal folgenden Satz: „Jeder Österreicher, der etwas auf sich hält, hat seinen eigenen Ski zu Hause.“ Jetzt ist diese im Brustton der Überzeugung vorgetragene Bemerkung allerdings schon knapp zehn Jahre alt, und genau so, wie Koch Geschichte in der Branche ist – er wurde 2015 von Lucio Zallot abgelöst, der seitdem den DACH-Markt verantwortet –, lässt sich auch diese zu den Akten legen. Damals war die Miete eines Skis noch lange nicht so attraktiv und der Verleiher selbst nicht so professionell aufgestellt wie heute. 60 bis 65 Prozent der Ski wandern im österreichischen Markt mittlerweile in die Verleihstationen der Intersport- und Sport-2000-Händler, und dort bedienen sich nicht nur Touristen, sondern auch immer mehr Einheimische. Natürlich hat das Gros der passionierten Skifahrer nach wie vor ein eigenes Modell im Keller stehen, aber eben auch nicht mehr alle. Und darüber hinaus gibt es die Gelegenheitssportler, die aus verschiedenen Gründen lieber mieten als besitzen.

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