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Geschäftsaufgaben häufen sich
20.03.2019, 12:28 Uhr

Das Aus der Traditionsgeschäfte

Hohe Mieten, Billigpreise im Internet, ein verändertes Kaufverhalten, aber auch die mangelnde Bereitschaft anderer Einzelhändlerkollegen zu gemeinsamen Aktionen trugen zum Aus von mehreren alteingesessenen Sporthändlern bei. Eine Bestandsaufnahme.
Am 9. März schloss Breitmeyer Citysoccer, Stuttgarts ältestes Sportgeschäft, seine Pforten. Wenn Geschäftsführer Gerd Riehm zurückblickt, war der Umzug vor drei Jahren der Anfang vom Ende des Traditions-Unternehmens. „Wir wären lieber in der Innenstadt geblieben, aber die hohen Mieten rechneten sich für uns nicht“, erklärt Riehm. Für ihn seien nur Quadratmeterpreise von 15 bis 20 Euro zu stemmen gewesen. Dem Standortwechsel von einer besseren Citylage an den Rand der Innenstadt wollte Riehm jedoch etwas Positives abgewinnen und nutzte ihn zur Realisierung eines neuen Geschäftskonzept: Weil verschiedene Sortimente wie Tennis oder der Skiverkauf und -verleih in den bisherigen Räumen eher schlecht liefen, spezialisierte er sich auf den neu bezogenen 750 Quadratmetern ganz auf das Thema Fußball.

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