Für mehr Nachhaltigkeit 10.01.2022, 08:13 Uhr

Warum Online-Händler künftig ihren CO₂-Fußabdruck kennen müssen

Große Unternehmen veröffentlichen die Klima-Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit in einem Nachhaltigkeitsbericht. Wenn es nach den Plänen der EU geht, müssen bald auch kleinere Unternehmen ihren CO₂-Footprint offenlegen. Lösungsanbieter helfen bei der Berechnung.
(Quelle: Shutterstock/Christian Horz)
Eine Fitness-Smartwatch der Marke Fitbit, Modell "Fitbit Sense Smartwatch" hat von der Rohstoffgewinnung bis zum Lager einen CO₂-Fußabdruck von einem Kilogramm - so steht es in der Produktbeschreibung im Onlineshop von Otto. Wer eine solche Uhr bestellt, kann die CO₂-Emissionen mit einem Aufpreis von 20 Cent kompensieren. Dafür will Otto über das Partnerunternehmen South Pole Umweltschutzprojekte in Ruanda unterstützen. Seit Kurzem zeigt der Versandhändler nach eigenen Angaben bei über 7.500 Produkten aus dem Multimedia-Bereich an, wie hoch die CO₂-Emissionen sind. Otto macht diese Angaben freiwillig und auch nur für einen Teil seines Sortiments. Doch das Ausweisen des CO₂-Footprints könnte in Zukunft für alle Händler und alle Produkte zur Pflicht werden.

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