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Strategiewechsel 28.05.2019, 10:30 Uhr

Bei Decathlon ist ohne Marke nix los

Die Geschichte von Decathlon beginnt 1976 mit einem klinkenputzenden Geschäftsführer, der sich eine Absage der Industrie einholte und mit Eigenmarken zum „Category Killer“ im Sportmarkt wurde. Doch so ganz ohne Marke geht es nicht – die Industrie reagiert gemischt.
Der Start von Decathlon verlief mehr als holprig: Die erste Filiale eröffnete Michel Leclercq 1976 im Gewerbegebiet von Englos, einer Gemeinde nahe der nordfranzösischen Stadt Lille. Zehn Jahre lang klopfte er an die Türen der Sportartikelindustrie, um mit seinem Billigkonzept und großen Fachmärkten auf der Grünen Wiese Markenprodukte zu verkaufen. Doch die Industrie spielte nicht richtig mit und sie weigerte sich, ihn zu beliefern. So musste Leclercq notgedrungen Decathlon im Jahr 1986 zum Hersteller machen. Erst mit den Millionen der Familie Mulliez, deren Cousin er ist, überzeugte Leclercq asiatische Fabriken, die Marke „Decathlon“ auf seine Produkte zu drucken.

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