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Jetzt fix: Anta Sports ist größter Einzelaktionär bei Puma

Puma will als Sportmarke die Nummer drei in der Welt werden.
Foto: Shutterstock / Mdart10

Der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports hat die Übernahme eines 29,06-prozentigen Aktienpakets an Puma abgeschlossen und ist damit neuer größter Anteilseigner. Der bisherige Großaktionär Artémis zieht sich zurück. Puma soll weiterhin unabhängig geführt werden.

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BSI stellt auf seiner Jahrestagung Weichen für die Zukunft

Von links: Der neue Geschäftsführer Christoph Moeller (l.) und das neu gewählte Präsidium mit Jan Lorch (Vaude), Tobias Röschl (Jako) und Anja Gfall (Adidas).
Foto: Florian Ullbrich

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) hat auf seiner Jahrestagung am 6. und 7. Oktober 2026 in Berlin seine strategischen Schwerpunkte vorgestellt und ein neues Präsidium gewählt. Im Fokus standen eine stärkere politische Interessenvertretung, die Digitalisierung und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

Für BSI-Geschäftsführer Christoph Moeller war es die erste Jahrestagung seit seinem Amtsantritt am 1. Juli dieses Jahres. Auf Basis von Gesprächen mit 21 Mitgliedsunternehmen präsentierte der promovierte Sportwissenschaftler den „BSI-Mitgliederspiegel 2026“. Daraus leitete der Verband fünf Handlungsfelder ab: mehr politische Wirksamkeit, bessere Orientierung bei komplexen Themen, ergebnisorientierte Fachgruppen, gezieltere Netzwerkarbeit und mehr Branchenintelligenz.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden Jan Lorch (Vaude), Anja Gfall (Adidas) und Tobias Röschl (Jako) in das Präsidium gewählt. Andreas Schechinger (Tatonka) übernimmt das Amt des Schatzmeisters von Wolfgang Kraus.

Sportpolitische Impulse setzte der neue Staatsminister für Sport und Ehrenamt Ronald Rauhe. Er betonte die Bedeutung des Breitensports als Grundlage für den Leistungssport und verwies auf die Chancen einer deutschen Olympia- und Paralympics-Bewerbung.

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), thematisierte den Einfluss künstlicher Intelligenz auf den Handel. Laut den vorgestellten Daten nutzen bereits 60 Prozent der Internetnutzer KI und 35 Prozent KI-Chatbots zur Produktrecherche.

In den fünf BSI-Fachgruppen ging es abschließend darum, den fachlichen Austausch stärker in gemeinsame Projekte zu überführen.

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Kästle gründet Advisory Board – Ex-Salomon-Manager Scott Mellin übernimmt Vorsitz

Scott Mellin verfügt über viel Erfahrung in der Branche.
Foto: Kästle

Der österreichische Skihersteller Kästle stellt sich strategisch neu auf und hat dafür ein Advisory Board gegründet. Den Vorsitz übernimmt Scott Mellin, ehemaliger Global Chief Brand Officer von Salomon. Das neue Gremium soll die Transformation der Marke begleiten und ihre internationale Entwicklung vorantreiben.

Ins Leben gerufen wurde das Kästle Advisory Board (KAB) von ConsilTech, dem Eigentümer des Skiherstellers. Es soll künftig die Strategie, Unternehmensführung und Geschäftsentwicklung der Marke überwachen. Parallel dazu will Kästle seinen weltweiten Vertrieb über den spezialisierten Fachhandel ausbauen und seine Position im internationalen Skimarkt stärken.

Mit Scott Mellin gewinnt Kästle einen Manager mit rund 30 Jahren Branchenerfahrung. Zuletzt war er als Global Chief Brand Officer bei Salomon für die strategische Neuausrichtung der Marke verantwortlich. Zuvor leitete er den Bereich Mountain Sports bei The North Face. Darüber hinaus arbeitete er mit Skimarken wie Marker, Spyder und Nordica zusammen.

„Er hat die Nordica-Ski auf den Markt gebracht und versteht die Besonderheiten unserer Branche sehr gut“, erklärte Tomás Nemec, Eigentümer von ConsilTech.

Ein Schwerpunkt der Neuausrichtung liegt auf dem Rennsport. Kästle will sein Engagement im FIS-Weltcup als Teil seiner internationalen Markenstrategie weiterentwickeln. Zugleich soll Mellins Expertise in Produktinnovation, Design und Marketing die künftige Positionierung unterstützen.


Thermore und Patagonia starten Partnerschaft

Eine neue Kollektion von Patagonia ist mit einer Thermore-Wattierung ausgestattet.
Foto: Thermore

Für die Heyes-Peak-Kollektion setzt Patagonia erstmals auf die EVOdown-Wattierung von Thermore. Der italienische Materialspezialist mit Sitz in Mailand ist auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Wärmematerialien für Bekleidung spezialisiert. Das Unternehmen arbeitet mit Mode- und Outdoor-Marken weltweit zusammen und setzt bei seinen Isolationslösungen vorwiegend auf recycelte Fasern.

Die EVOdown-Wattierung besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester aus PET-Flaschen und ist nach OEKO-TEX Standard 100, Global Recycled Standard und Bluesign-zertifiziert. Patagonia kombiniert das Material unter anderem mit recycelten Außenstoffen und einer DWR-Imprägnierung ohne absichtlich zugesetzte PFAS.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Patagonia“, sagt Laura Beachy, Senior Vice President of Global Marketing and Communications bei Thermore. Die Partnerschaft zeige, „dass sich leistungsstarke Füllmaterialien und echte ökologische Verantwortung nicht ausschließen“.

Showrooms

In den SAZsport Showrooms präsentieren führende Brands der Sportartikelbranche ihrer neuesten Kollektionen und Produkt-Highlights. Hier findet ihr auch direkt Kontakte zu den Marken.

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