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Adidas hebt nach Rekordquartal die Umsatzprognose an

Beim Herzogenauracher Sportartikelunternehmen läuft's gut: Vor allem dank Fußball und Running stiegen die Umsätze zuletzt deutlich.
Foto: Shutterstock

Einen Rekordumsatz von 6,7 Milliarden Euro vermeldet Adidas für das zweite Quartal 2026. Aufgrund dessen hebt das Sportartikelunternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr an. Wachstumstreiber waren zuletzt das DTC-Geschäft sowie die Kategorien Fußball und Running; höhere Kosten bremsten indes den Anstieg beim Betriebsergebnis.

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Chinesischer Investor übernimmt Mammut

Seinen Weg geht Mammut ab sofort mit einem neuen Eigentümer.
Foto: Mammut

Die Schweizer Bergsportmarke Mammut steht vor einem Eigentümerwechsel. Die chinesische Investmentgesellschaft CPE hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Unternehmens von Jacobs Capital unterzeichnet. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht genannt. CPE soll insbesondere die weitere Expansion in Asien und Nordamerika unterstützen.

Jacobs Capital hatte Mammut 2021 übernommen und nach eigenen Angaben vor allem in Lieferketten, operative Prozesse, Technologie, Marke und Personal investiert. Seit dem Einstieg sei der Umsatz mit einer zweistelligen jährlichen Rate gewachsen. Mittlerweile erzielt Mammut mehr als die Hälfte seiner Erlöse außerhalb Europas; zugleich habe sich die operative Gewinnmarge mehr als verdoppelt.

„Wir sind überzeugt, dass CPE der richtige Partner für diese nächste Wachstumsphase ist“, sagt Heiko Schäfer, CEO der Mammut Sports Group AG. Die Strategie und der bestehende Businessplan sollen fortgeführt werden. Schäfer und das bisherige Führungsteam bleiben an Bord.

Auch der Hauptsitz mit den Bereichen Innovation, Design und Entwicklung bleibt in Seon/Lenzburg. Mammut wurde 1862 gegründet, beschäftigt rund 900 Mitarbeiter und ist nach Unternehmensangaben in mehr als 50 Ländern aktiv. CPE verwaltet über seine Fonds ein Vermögen von umgerechnet knapp 20 Milliarden Euro und verfügt über Standorte unter anderem in Peking, Hongkong, London und New York.

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Jochen Lagemann wird CCO von Niber Technologies

Jochen Lagemann verfügt über viel Erfahrung im Bereich Funktionsmaterialien und Ingredient Brands.
Foto: Niber Technologies

Niber Technologies beruft Jochen Lagemann zum 1. August 2026 zum Chief Commercial Officer (CCO). In der neu geschaffenen Position soll er den Aufbau der Vertriebsorganisation verantworten, die internationale Vermarktung steuern und Partnerschaften mit Marken, Produzenten und weiteren Unternehmen der textilen Wertschöpfungskette ausbauen.

Das 2019 gegründete Unternehmen aus Singapur produziert PFAS-freie, elektrogesponnene Nanofasermembranen für Performance-Textilien und will sich als starke, ganzheitliche Ingredient Brand positionieren.

Lagemann verfügt über langjährige Erfahrung mit Funktionsmaterialien und Ingredient Brands. Von 2003 bis 2010 arbeitete er im Sportsegment von W. L. Gore & Associates. Anschließend war er rund zehn Jahre für PrimaLoft tätig, zuletzt als President PrimaLoft Licensing und Managing Director Europe. Seit 2024 bekleidete er die Position des Global Sales Director beim Funktionsstoffhersteller Spectre.

Laut Niber-Mitbegründer Jaemin Park soll Lagemann „mit seiner umfassenden Erfahrung beim Aufbau und der Skalierung von Ingredient Brands maßgeblich dazu beitragen, langfristige Partnerschaften aufzubauen und Niber als bevorzugte Technologieplattform für die weltweit führenden Performance-Marken zu etablieren“.

Lagemann selbst sagt zu seiner neuen Aufgabe: „Was mich an Niber reizt, ist, dass das Unternehmen über die Entwicklung eines außergewöhnlichen Materials hinausdenkt – es legt den Grundstein für eine echte Ingredient Brand. Dafür braucht es mehr als nur hervorragende Technologie; es braucht Vertrauen, starke Partnerschaften und ein klares Wertversprechen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Lagemann wird seine Aufgaben von München aus wahrnehmen, wo Niber seine erste europäische Niederlassung einrichtet.

Outtra bietet Webinare zum KI-Markt-Report für Outdoor und Sport

Outtra-CEO Sigi Müller erklärt in den Webinaren, wie Outdoor- und Sportbrands ihre KI-Sichtbarkeit verbessern können.
Foto: Outtra

Welche Marken und Händler nennen ChatGPT, Gemini und andere KI-Systeme, wenn Nutzer nach Wanderrucksäcken, Laufschuhen oder weiterer Sportausrüstung suchen? Der von Outtra und SAZsport herausgegebene KI-Markt-Report für Outdoor & Sport untersucht, wie häufig Unternehmen in solchen Antworten erscheinen, welche Anbieter fehlen und auf welche Quellen die Systeme zurückgreifen.

Mit der August-Ausgabe erscheint der Report zum fünften Mal. Die monatliche Auswertung macht sichtbar, welche Marken an Reichweite gewinnen oder verlieren und wie sich die Position innerhalb einzelner Kategorien entwickelt. Zudem zeigt sie, welche Websites und Plattformen von KI-Systemen bevorzugt als Quellen herangezogen werden.

In zwei kostenfreien Live-Sessions erläutert Outtra-Gründer Sigi Müller, wie Marken und Händler die Ergebnisse des Reports einordnen können. Im Mittelpunkt stehen die Analyse der eigenen Marktposition, relevante Quellen für mehr Präsenz sowie konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der KI-Sichtbarkeit. Für Händler können die Daten außerdem Hinweise für Sortiment und Order liefern.

Die Webinare finden am Dienstag, 4. August, um 11 Uhr (Anmeldung) sowie am Donnerstag, 6. August, um 14 Uhr (Anmeldung) statt. Teilnehmer, die nicht live dabei sein können, erhalten nach der Anmeldung im Anschluss eine Aufzeichnung. Vorabfragen können an hello@outtra.com geschickt werden.

VDS Supercup 2026 – die Lösungen der Vorrunde

Welche KandidatInnen haben die insgesamt 120 Vorrunden-Fragen am besten beantwortet und sich für das Finale des VDS Supercups in Großwallstadt im Oktober qualifiziert? Dort warten im theoretischen Teil weitere Fragen sowie im praktischen Teil die Bewährungsprobe in fiktiven Verkaufsgesprächen.
Foto: VDS

Vom 18. bis 20. Oktober werden die Finalisten des VDS Supercups 2026 im Business & Conference Sporthotel in Großwallstadt um den Titel „Deutschlands beste/r Sportartikelfachverkäufer/in“ kämpfen. Wer sich für das Finale qualifizieren wollte, musste jeweils 15 Fragen aller acht Partnerunternehmen beantworten. Hier nun die Lösungen im Überblick.

Showrooms

In den SAZsport Showrooms präsentieren führende Brands der Sportartikelbranche ihrer neuesten Kollektionen und Produkt-Highlights. Hier findet ihr auch direkt Kontakte zu den Marken.

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