Aktueller Branchenreport zeigt: Wandern bleibt der stärkste Outdoor-Treiber

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Mehr als jeder vierte Befragte in den Ländern der DACH-Region gibt an, aktuell wandern zu gehen. Das ist ein Ergebnis des ab sofort erhältlichen „Consumer Report 2026 – Die Outdoor-Branche D-A-CH“ von SAZsport und Marketmedia24. Insgesamt macht die Studie deutlich, wie breit Outdoor heute verstanden wird – und welche Zielgruppen, Kaufmotive und Kanäle für die Branche relevant werden.
Wandern bleibt die stärkste Outdoor-Aktivität in Deutschland, Österreich und der Schweiz – und damit ein wichtiger Zugang zum Outdoor-Markt. Wie der neue „Consumer Report 2026 – Die Outdoor-Branche D-A-CH“ von SAZsport und Marketmedia24 zeigt, geben 27,8 % der Befragten „Wandern/Trekking“ als eine der Sportarten an, die sie aktuell betreiben. Damit erreicht Wandern den vierthöchsten Wert im Ranking der ausgeübten Sportarten, in Österreich (34 %) und der Schweiz (33,2 %) sogar jeweils den zweithöchsten. An der Spitze steht Fitness mit 35,7 % für den DACH-Raum insgesamt. Andere Outdoor-Aktivitäten wie Trailrunning oder Klettern landen dagegen im einstelligen Bereich. Wandern zeigt damit einmal mehr seine besondere Rolle: Die Aktivität ist niedrigschwellig, breit anschlussfähig und reicht vom klassischen Naturerlebnis bis zur gesundheitsorientierten Freizeitbewegung.

Der auffälligste Befund mit Blick auf einzelne Zielgruppen: In der Gen Z bis 29 Jahre ist der Anteil der Wandernden mit 14,9 % deutlich niedriger als bei älteren Jahrgängen. Bei den 50- bis 64-Jährigen liegt der Anteil bei 34,4 %, bei den Senioren ab 65 Jahren bei 33,2 % – und belegt damit jeweils Platz eins der ausgeübten Sportarten in diesen Altersgruppen. Männer gehen zudem häufiger wandern als Frauen: 29,7 % gegenüber 26,0 %. In Süddeutschland liegt der Wanderanteil mit 26,9 Prozent über dem Wert für das restliche Bundesgebiet (22,8 %).
Outdoor wird breiter vermessen
Der neue Report ordnet diese Ergebnisse in einen gegenüber der Vorgängerstudie von 2024 deutlich erweiterten Untersuchungsrahmen ein. Erstmals nimmt die Erhebung den gesamten DACH-Raum in den Blick. Befragt wurden 5.108 KonsumentInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben klassischen soziodemografischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht oder Einkommen berücksichtigt die Auswertung unter anderem Outdoor-Typen (Personas), Potenzialgruppen außerhalb der aktiven Szene, Markenpräferenzen, Kaufmotive, Informationskanäle und Vertriebswege.
Am Beispiel Wandern zeigt sich, warum dieser breite Blick wichtig ist. Die Studie beleuchtet auch, warum Menschen nicht häufiger wandern gehen. Als Hinderungsgrund nennen die Befragten vor allem Zeitmangel. Danach folgen unter anderem gesundheitliche Probleme und unpassendes Wetter. Für Hersteller, Handel, Tourismusregionen und Eventanbieter liefern solche Ergebnisse Hinweise auf mögliche Aktivierungspotenziale – etwa bei niedrigschwelligen Angeboten, geeigneter Ausrüstung, Beratung oder passenden Formaten für unterschiedliche Zielgruppen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Studie liegt auf der Customer Journey. Untersucht wird, welche Kriterien Kaufentscheidungen prägen – etwa Preis, Passform, Design, Materialien, Wetterschutz oder Atmungsaktivität. Auch Secondhand, Kinder als Zielgruppe, Medien, soziale Netzwerke, Communitys und Events fließen in die Analyse ein. Hinzu kommt der Einfluss digitaler Technologien und KI-gestützter Angebote auf Information, Orientierung und Kaufentscheidungen.
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Der „Consumer Report 2026 – Die Outdoor-Branche D-A-CH“ wird von SAZsport gemeinsam mit Marketmedia24 herausgegeben. Der vollständige Excel-Tabellenband mit allen erhobenen Daten, Analysen und Auswertungen ist ab sofort im Studienshop von Marketmedia24 erhältlich. Er ist Teil der Enterprise Edition, die auch die grafisch aufbereitete Layout-Studie mit ausgewählten Ergebnissen in verdichteter Form umfasst.