
Mammut bringt erste Kinderkollektion heraus

Foto: Mammut
Erstmals erschließt Mammut das Kidswear-Segment. Die gemeinsam mit der dänischen Marke Mini A Ture entwickelte Kollektion richtet sich an 4- bis 14-Jährige und ist in der laufenden Frühjahr/Sommer-Saison erstmals im Handel verfügbar.
Lenzing verdoppelt Halbjahresgewinn und richtet Geschäft neu aus

Foto: Lenzing
Die Lenzing Gruppe hat ihr Ergebnis nach Steuern im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr von 15,2 auf 35,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Gleichzeitig sank der Umsatz von 1,34 auf 1,27 Milliarden Euro. Als wichtigste Einflussfaktoren für das Ergebnis nennt der Faserhersteller aus Österreich den Rückzug aus margenschwachen Produkten, eine geringere Faserproduktion sowie niedrigere Erlöse im externen Zellstoffgeschäft. Das Marktumfeld blieb von schwacher Nachfrage, volatilen Energie- und Rohstoffpreisen sowie wachsendem Wettbewerb aus Asien geprägt.
Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, ging von 268,6 auf 239,2 Millionen Euro zurück. Im zweiten Quartal zeigte sich jedoch eine Verbesserung gegenüber den ersten drei Monaten: Der Umsatz stieg auf 651,7 Millionen Euro, das EBITDA auf 123 Millionen Euro.
„Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2026 zeigen, dass unsere vertriebsseitigen Maßnahmen sowie die konsequente Kostendisziplin wirken“, sagt CFO Mathias Breuer.
Angesichts einer hohen Nettofinanzverschuldung, die Ende Juni bei 1,36 Milliarden Euro lag, setzt der Konzern auf eine Restrukturierung. Vor Kurzem wurde bekanntgegeben, dass mehrere Standorte geschlossen werden sollen. Die Produktion im österreichischen Heiligenkreuz soll bis Ende 2026 und die im britischen Grimsby bis Ende 2027 eingestellt werden. Zudem soll der Verkauf eines Werks in Indonesien laufen.
Auch inhaltlich steuert Lenzing auf einem neuen Kurs. Mit der Strategie „Grow Nonwovens, Reset Textiles“ will man das Vliesstoffgeschäft ausbauen und Produktionskapazitäten von Textil- auf Nonwovens-Fasern umstellen. Im Textilsegment konzentriert sich das Unternehmen stärker auf Premiumfasern, Spezialitäten und strategische Kundenpartnerschaften; Standardfasern mit niedrigen Margen sollen schrittweise zurückgefahren werden. Ergänzend ist bis Ende 2027 ein Einsparvolumen von 120 Millionen Euro gegenüber 2025 vorgesehen.
P.A.C. holt Nico Domhardt als Area Sales Manager

Foto: P.A.C.
Der Accessoires-Spezialist P.A.C. verstärkt seinen Außendienst: Nico Domhardt ist ab sofort als Area Sales Manager für den Schweinfurter Textilanbieter tätig. Er übernimmt die Betreuung von Händlern und Partnern in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen. In diesen Regionen folgt er auf Carsten Mosch.
Domhardt bringt dreieinhalb Jahre Erfahrung aus der Sportbranche mit. Vor seinem Wechsel war er bei CEP tätig, dem Anbieter von Kompressionstextilien aus Bayreuth. „Nico bringt jede Menge Vertriebspower und wertvolle Branchenerfahrung mit“, sagt Lukas Weimann, CEO und Gründer von P.A.C. Er sieht in der Personalie vor allem eine Verstärkung der Händlerbetreuung, in deren Zentrum der persönliche Kontakt stehe.
Für Domhardt ist insbesondere die Verbindung aus Markenentwicklung und mittelständischer Unternehmensstruktur ausschlaggebend. „Menschen für das zu begeistern, was mich selbst begeistert – das treibt mich an. Ich freue mich darauf, die Entwicklung einer jungen, dynamischen Marke aktiv mitzugestalten“, sagt er.
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