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Zwangsverkauf: Beat Zaugg muss Scott billig abgeben 

Ein langjähriger Machtkampf um Scott Sports wurde nun durch ein Gerichtsurteil beendet.
Foto: Scott Sports

Ein Pariser Schiedsgericht hat eine Entscheidung im Streit um Scott Sports gefällt. Mitgründer Beat Zaugg muss seine restlichen Unternehmensanteile an Youngone veräußern. 

Beat Zaugg, langjähriger CEO und Mitgründer von Scott Sports, verliert endgültig die Kontrolle über "seine" Marke. Das Pariser Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer bestätigte, dass Zaugg seine verbliebenen Scott-Aktien an den südkoreanischen Mehrheitseigner Youngone Corporation abgeben muss - für rund 20 Millionen Schweizer Franken. 

Die Entscheidung beendet einen mehrjährigen Machtkampf zwischen Zaugg und Youngone. Beide Seiten hatten sich seit Jahren über Einfluss und Bewertung des Unternehmens gestritten. Youngone, bekannt als Zulieferer von Outdoor-Marken wie The North Face oder Patagonia, war 2015 als strategischer Investor eingestiegen und hatte schrittweise die Mehrheit übernommen. 

Der Konflikt eskalierte, als Zaugg sich gegen die vollständige Übernahme wehrte. Sein Versuch, mit juristischen Mitteln den Verkauf seiner letzten Beteiligung zu verhindern, blieb letztlich erfolglos. Laut Schweizer Medien war die Bewertung der Anteile der Hauptstreitpunkt: Der nun festgelegte Preis liegt deutlich unter früheren Einschätzungen des Marktwerts. 

Hohe Lagerbestände und rückläufige Absätze setzen derzeit viele Fahrradhersteller unter Druck. Auch Scott kämpft mit sinkender Profitabilität. Um die Liquidität zu sichern, gewährte Youngone der Scott Sports SA 2024 ein Darlehen über 175 Millionen US-Dollar. 

Scott wurde 1958 vom Ingenieur Ed Scott gegründet und entwickelte sich vom Skistockhersteller zur internationalen Multisportmarke. Unter Beat Zaugg, der seit den 1990er-Jahren an Bord war, erlebte Scott seinen Aufstieg zum globalen Fahrrad- und Wintersportanbieter. 

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