FIBO 2026 mit starkem Besucherplus

BesucherInnen konnten zahlreiche Trainings- und Mitmachformate direkt vor Ort ausprobieren und gemeinsam mit CreatorInnen aktiv werden.
Foto: RX Deutschland GmbH/FIBO/Wachenfeld

Mit 175.173 BesucherInnen aus 136 Ländern zieht die FIBO 2026 eine positive Bilanz. Themen wie Digitalisierung, KI und neue Trainingskonzepte verdeutlichen den strukturellen Wandel der Fitnessbranche hin zu einem umfassenden Gesundheitsmarkt.

Puma beruft neuen Leiter der Sportstyle-Sparte

Laurent Fricker verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung und war zuvor in leitenden Positionen im Produktmarketing und Vertrieb bei Adidas und Reebok tätig.
Foto: Puma

Puma hat Laurent Fricker zum 1. Juni 2026 zum Vice President der Business Unit Sportstyle berufen. In dieser Funktion wird er die strategische und produktseitige Entwicklung des Sportstyle-Geschäfts verantworten und direkt an Maria Valdes, Chief Brand Officer, berichten.

Fricker verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Sportartikelbranche und war zuvor in verschiedenen Führungspositionen im Produktmarketing und Vertrieb bei Adidas und Reebok tätig. Zuletzt verantwortete er bei Adidas als Vice President Originals, Basketball und Partnerships Europe unter anderem die Entwicklung und Vermarktung mehrerer Produktlinien im Lifestyle- und Performance-Bereich.

Puma nutzt im Sportstyle-Segment eigene Archive mit Modellen wie Suede oder Speedcat als Grundlage für aktuelle Produktentwicklungen. Ziel ist es, sportlich geprägte Produkte mit kultureller Relevanz im Lifestyle-Bereich zu verbinden.

CBO Maria Valdes sagt: "Laurent hat eine starke Erfolgsbilanz darin, Authentizität im Sport mit Trendverständnis zu verbinden und daraus begehrte Produkte zu entwickeln. Mit seiner Expertise in Kultur, Storytelling und Go-to-Market werden wir den Bereich Sportstyle weiter stärken."

Fricker selbst verweist auf die historische Produktbasis der Marke: "Mit Pumas 78-jähriger Geschichte und den vielen Produktikonen ist es eine spannende Aufgabe, die Business Unit Sportstyle zu leiten. Wir haben das Potenzial, unser Angebot weiter zu schärfen und kulturell relevante Produkte zu entwickeln."

 

Anta Sports: Rekord beim Umsatz, Rückgang beim Gewinn

Das chinesische Unternehmen betreibt weltweit mehr als 1.000 Stores.
Foto: Shutterstock/Robert Way

Die Anta Sports Group hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über 80 Milliarden Yuan (rund 10 Milliarden Euro) erreicht und damit ein Plus von 13,3 Prozent erzielt. Damit zählt das Unternehmen weiterhin zu den weltweit größten Sportartikelherstellern hinter Nike und Adidas.

Trotz des Rekordumsatzes entwickelte sich die Ertragslage rückläufig. Der Nettogewinn sank um 7,8 Prozent auf 15,66 Milliarden Yuan (1,95 Milliarden Euro). Das Unternehmen verweist unter anderem auf einen Basiseffekt durch außerordentliche Erträge im Vorjahr sowie auf gesunkene Margen und gestiegene Kosten.

Im Markenportfolio zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen. Während die Kernmarke Anta nur moderat wächst, legen andere Marken im Konzern wie Kolon Sport und Descente deutlich zu. Gleichzeitig baut Anta seine internationale Präsenz aus und meldet steigende Auslandserlöse.

Auch im stationären Handel passt der Konzern seine Struktur an. Nach vorheriger Expansion wurde das Filialnetz 2025 teilweise reduziert, weitere Schließungen sind angekündigt. Parallel investiert das Unternehmen stärker in digitale Vertriebskanäle und KI-gestützte Anwendungen, etwa im Live-Commerce und in der Produktentwicklung.

Zu dem chinesischen Konzern gehört auch die Amer-Sports-Gruppe mit Marken wie Jack Wolfskin, Salomon und Atomic. Zusätzlich hat Anta kürzlich seine Beteiligung am deutschen Sportartikelhersteller Puma ausgebaut und ist dort inzwischen signifikant beteiligt.

Neue Community-App Outta startet in Deutschland

Die App soll Sport- und Outdoor-Aktivitäten digital organisieren und NutzerInnen gezielt zu realen Treffen zusammenbringen.
Foto: Outta

Die App Outta ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Das Konzept setzt nicht auf klassische Social-Media-Mechaniken wie Reichweite oder Verweildauer, sondern auf die Organisation von Communitys rund um gemeinsame sportliche und outdoorbezogene Aktivitäten.

Im Mittelpunkt steht die Idee, digitale Strukturen als Ausgangspunkt für reale Begegnungen zu nutzen. NutzerInnen können sich Communitys anschließen, lokale Gruppen bilden, Aktivitäten planen und Veranstaltungen koordinieren. Die Plattform versteht sich dabei weniger als dauerhafter Aufenthaltsort, sondern vielmehr als organisatorische Infrastruktur für Treffen im echten Leben.

Zum Start kooperiert Outta mit der Outdoor-Community "The Female Explorer". Weitere Gruppierungen sollen folgen, unabhängig von Größe oder thematischem Schwerpunkt. "Wir sehen, dass Communitys immer mehr zum zentralen Baustein von Zugehörigkeit werden. Gleichzeitig fehlen oft die passenden Tools, um digitale Gruppen in reale Begegnungen zu übersetzen", sagt Anna Angermeier, Geschäftsführerin der rausgedacht GmbH und Mitinitiatorin von Outta.

Die Plattform positioniert sich damit im Umfeld eines wachsenden Trends, bei dem Community-Strukturen zunehmend auch als eigenständige digitale Infrastruktur verstanden werden – mit Fokus auf reale Aktivität statt rein digitaler Interaktion.

Showrooms

In den SAZsport Showrooms präsentieren führende Brands der Sportartikelbranche ihrer neuesten Kollektionen und Produkt-Highlights. Hier findet ihr auch direkt Kontakte zu den Marken.

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