Frauenorientierte Passformen: Ein wichtiger Schritt in der Bergschuhentwicklung

Garmont berücksichtigt die anatomischen Unterschiede weiblicher Füße und passt Leisten, Sohlenaufbau und Volumen gezielt an.
Foto: Garmont

Zum Internationalen Frauentag am 8. März hebt Garmont die Bedeutung speziell angepasster Berg- und Outdoorschuhe für Frauen hervor. Die Anpassung an anatomische und biomechanische Unterschiede ist ein zentraler Aspekt für Komfort und Leistungsfähigkeit.

On eröffnet zweite LightSpray-Fabrik in Südkorea

LightSpray bündelt die herkömmlich rund 200 Produktionsschritte eines Schuhoberteils in einem automatisierten Verfahren.
Foto: On

Der Schweizer Sportartikelhersteller On erweitert seine LightSpray-Technologie um einen zweiten Produktionsstandort in Südkorea. Nach der Eröffnung der ersten Anlage in Zürich im Juli 2025 wird die neue Fabrik nahe Busan mit 32 vollautomatisierten Robotern ausgestattet. Damit plant das Unternehmen, seine weltweite Produktionskapazität für LightSpray-Oberschuhe im Jahr 2026 um das 30-Fache zu erhöhen.

Seit der Einführung der Technologie im Jahr 2024 hat On die Grundlagen für eine automatisierte Schuhfertigung aufgebaut. Die Skalierung stellte das Unternehmen vor technische Herausforderungen, da für robotergesprühte Oberschuhe keine bestehenden Industriestandards existierten. Entwickelt wurden unter anderem Systeme zur Koordination mehrerer Roboter sowie Qualitätsprotokolle für die automatisierte Fertigung.

Südkorea wurde aufgrund seiner starken Position im Bereich Robotik und Automatisierung als Standort gewählt. Nach Angaben des Unternehmens soll die Anlage dazu beitragen, die in der Schweiz entwickelten Prozesse international auszurollen und weitere Produktionskapazitäten in Europa sowie auf dem amerikanischen Kontinent vorzubereiten.

Parallel zur Werkseröffnung bringt On den LightSpray Cloudmonster 3 Hyper auf den Markt - das erste Modell, dessen Obermaterial in der neuen Fabrik gefertigt wurde. Das Unternehmen kündigt eine limitierte Markteinführung Anfang März in Nordamerika an, der weltweite Verkaufsstart ist für Mitte April geplant.

Techtextil-Messe 2026 legt bei Ausstellern deutlich zu

BesucherInnen der Techtextil 2026 können in Halle 9.0 funktionale Sporttextilien direkt in der Anwendung sehen.
Foto: Techtextil

Die diesjährige Techtextil verzeichnet eine Zunahme der Ausstellerzahl, darunter über 120 Neuaussteller, und stärkt ihre Rolle als Plattform für den Austausch zwischen Herstellern, Anwendern und Forschung. Parallel läuft die Texprocess mit rund 200 Ausstellern stabil, sodass insgesamt über 1.700 Unternehmen aus 49 Ländern vom 21. bis 24. April auf dem Messegelände in Frankfurt am Main vertreten sind. Unter den Ausstellern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz finden sich Unternehmen, die sich auf funktionale Textilien für Sport, Outdoor und Schutzbekleidung spezialisiert haben.

Der Bereich Performance Apparel Textiles in Halle 9.0 verdoppelt seine Fläche im Vergleich zum Vorjahr. Die dort präsentierten Materialien decken Anforderungen an Schutz, Thermoregulierung, Isolation und Kühlung ab und kommen sowohl in Sport- und Outdoorbekleidung als auch in Workwear und Schutzkleidung zum Einsatz. Mit dabei sind aus der DACH-Region unter anderem Prym Fashion (Deutschland), Getzner Textil (Österreich) sowie Barnet Europe und Cordenka (Deutschland), die innovative Fasern und Gewebe für funktionale Sportbekleidung und Sportequipment vorstellen.

Erstmals bündelt die Messe die Textile Chemicals & Dyes in einem eigenen Segment, ebenfalls in Halle 9.0. Anbieter wie CHT und Schill+Seilacher aus Deutschland zeigen hier chemische Lösungen, die für die Sporttextilproduktion von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück relevant sind. Die Bündelung erleichtert den Austausch zwischen Vorstufe, Herstellern und Anwendern und unterstützt die Entwicklung leistungsfähiger Materialien für Outdoor-, Schutz- und Sportbekleidung.

Kings League verlängert Partnerschaft mit Adidas bis 2028

Die Partnerschaft zwischen Adidas und der Kings League umfasst sämtliche regionalen Ligen sowie internationale Turniere des 7-gegen-7-Formats.
Foto: Kings League

Die Kings League hat ihre globale Partnerschaft mit Adidas bis 2028 verlängert. Das Unternehmen fungiert weiterhin als offizieller technischer Partner der von Gerard Piqué initiierten 7-gegen-7-Liga und stellt Spiel- und Trainingsausrüstung sowie den offiziellen Spielball. Die Vereinbarung umfasst alle regionalen Wettbewerbe der Kings League sowie der Frauenliga Queens League in Spanien, Mexiko, Brasilien, Italien, Frankreich, Deutschland und der MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika). Ebenfalls eingeschlossen sind die beiden internationalen Turniere Kings World Cup Nations und Kings World Cup Clubs.

Adidas ist seit 2023 Partner der Liga, die in Spanien gegründet wurde und inzwischen in sieben Regionen aktiv ist. Seit ihrem Start im November 2022 hat die Kings League ihre Reichweite insbesondere über digitale Kanäle ausgebaut und richtet sich nach eigenen Angaben vor allem an ein junges Publikum. Mit der Verlängerung sichern sich beide Partner Kontinuität in einem Wettbewerbsformat, das stark auf Streaming, digitale Verbreitung und Community-Formate setzt.

Zu den größeren Veranstaltungen zählte zuletzt der Kings World Cup Nations Brazil 2026, der im Januar in São Paulo ausgetragen wurde. Am Turnier nahmen 20 Nationalteams teil, das Finale fand vor mehr als 40.000 ZuschauerInnen im Allianz Parque statt.

 

Reusch wird offizieller Handschuhpartner der Fearless Finns

Die Fearless Finns sind ein alpines Ski-Team aus Finnland.
Foto: Reusch

Reusch ist neuer offizieller Handschuhpartner der Fearless Finns. Das Unternehmen wird das finnische Alpinski-Team künftig mit Wettkampf- und Trainingshandschuhen ausrüsten. Angaben zur Laufzeit der Zusammenarbeit wurden nicht veröffentlicht.

Die Fearless Finns stehen für ein leistungsorientiertes Trainings- und Wettkampfprogramm im alpinen Skisport. Trainiert und gestartet wird unter teils anspruchsvollen Bedingungen, bei denen funktionale und belastbare Ausrüstung eine zentrale Rolle spielt.

Mit der Partnerschaft stärkt Reusch nach eigenen Angaben seine Präsenz im internationalen alpinen Skirennsport. Der Handschuhhersteller mit Sitz in Deutschland ist seit Jahrzehnten im Wintersport aktiv und arbeitet mit verschiedenen AthletInnen und Teams zusammen.

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