Patagonia klagt gegen Trump-Regierung

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Patagonia geht juristisch gegen die US-Regierung vor. Der Outdoor-Bekleidungshersteller wehrt sich bereits zum zweiten Mal gegen eine von US-Präsident Donald Trump angeordnete Verkleinerung des National Monument Bears Ears.
Gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Patagonia erneut Klage eingereicht. Gemeinsam mit weiteren Klägern will das Unternehmen gegen die im Juli angeordnete Verkleinerung des Bears Ears National Monument im Bundesstaat Utah vorgehen. Das Schutzgebiet wurde dabei um rund 91 % reduziert. Auch das benachbarte Grand Staircase-Escalante National Monument wurde um rund 90 % verkleinert. Insgesamt verloren dadurch circa 1,2 Millionen Hektar Land den bisherigen Schutzstatus.
Die US-Outdoor-Marke und die Mitkläger halten die Entscheidung für rechtswidrig. Sie argumentieren, dass der ‚Antiquities Act‘, auf dessen Grundlage US-Präsidenten National Monuments ausweisen können, keine entsprechende Befugnis zur Aufhebung oder weitreichenden Verkleinerung bestehender Schutzgebiete vorsehe.
„Die Verkleinerung von Bears Ears und die Auflösung der Bears Ears Commission sind ein Verrat an der Souveränität der indigenen Stämme und werfen jahrelange Arbeit für die Schaffung der ersten von Stämmen mitverwalteten Struktur eines National Monuments in der US-Geschichte unnötig über Bord“, sagt Patagonia-CEO Ryan Gellert. Das Unternehmen hatte bereits 2017 gegen die damalige Verkleinerung von Bears Ears durch Trump geklagt. 2021 stellte die Regierung von Joe Biden den ursprünglichen Schutzstatus wieder her.
Patagonias Engagement für Bears Ears reicht nach eigenen Angaben bis mindestens 2013 zurück. Seitdem unterstützte das Unternehmen Organisationen, die sich für den Schutz des Gebiets einsetzen, mit mehr als 1,64 Millionen US-Dollar (1,41 Millionen Euro).