Intersport Deutschland: Jubiläumskampagne läuft

Die Kampagne des Sporthandelsverbundes betont die verbindende Kraft des Sports.
Foto: Intersport

Zum 70-jährigen Bestehen rückt Intersport Deutschland 2026 das Gemeinschaftsgefühl im Sport in den Mittelpunkt. Die Jubiläumskampagne #DasSindWir läuft seit 23. Januar kanalübergreifend und erzählt 70 Geschichten aus 70 Jahren Verbundhistorie.

Trotz Umsatzrückgang: Under Armour hebt Prognose für Geschäftsjahr 2026 an

Der Sportartikelhersteller treibt seine Restrukturierung voran und hat nach dem dritten Quartal den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 angehoben.
Foto: Under Armour

Der US-Sportartikelhersteller Under Armour hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (per 31. Dezember 2025) einen Umsatzrückgang verbucht, zugleich aber seine Erwartungen für das Gesamtjahr angehoben. Das Unternehmen sieht Fortschritte in der laufenden Restrukturierung, auch wenn das Marktumfeld weiterhin herausfordernd bleibt.

Der Quartalsumsatz ging um rund fünf Prozent auf etwa 1,33 Milliarden US-Dollar zurück, umgerechnet rund 1,22 Milliarden Euro. Belastend wirkten vor allem rückläufige Erlöse in Nordamerika. In der EMEA-Region sowie in Lateinamerika entwickelte sich das Geschäft stabiler, insgesamt zeigte sich die internationale Entwicklung uneinheitlich.

Unter dem Strich wies Under Armour einen hohen Nettoverlust aus, der vor allem auf Restrukturierungs- und Sonderaufwendungen zurückzuführen ist. Operativ schnitt der Konzern jedoch besser ab als erwartet. Das bereinigte Betriebsergebnis sowie das bereinigte Ergebnis je Aktie lagen über den Analystenschätzungen.

CEO Kevin Plank verwies auf erste Effekte der eingeleiteten Maßnahmen. "Wir beginnen, die Wirkung unserer Maßnahmen zu sehen", erklärte Plank. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Under Armour nun mit einem geringeren Umsatzrückgang als bislang prognostiziert und hob zugleich die Erwartung für das bereinigte Ergebnis je Aktie an.

Vernichtungsverbot für unverkaufte Ware: BSI-Webinar zu neuen EU-Pflichten

Der BSI bietet ein Webinar zu neuen Vorgaben im Rahmen der EU-Ökodesignverordnung an.
Foto: BSI

Mit der neuen EU-Ökodesignverordnung (ESPR) kommen auf Unternehmen spürbare regulatorische Änderungen zu. Eine zentrale Neuerung ist das Vernichtungsverbot für unverkaufte Verbraucherprodukte, das Mitte 2026 in Kraft tritt und unter anderem Bekleidung und Schuhe betrifft. Der Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI) greift die neuen Vorgaben in einem Webinar am 26. Februar 2026 auf.

Die Online-Veranstaltung beleuchtet den rechtlichen Hintergrund des Vernichtungsverbots und zeigt, welche Produkte und Unternehmen konkret betroffen sind. Zudem werden die künftigen Pflichten für Hersteller, neue Berichtsanforderungen sowie mögliche Ausnahmenregelungen erläutert. Ziel ist es, Unternehmen eine fundierte Grundlage zu geben, um interne Prozesse frühzeitig anzupassen und rechtliche Risiken zu minimieren. Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen.

Als Referenten führen Rechtsanwalt Dr. Markus W. Pauly und Rechtsanwalt Dr. Patrick Krampitz durch das Thema. Dr. Pauly ist Gründer der Kölner Kanzlei PAULY Rechtsanwälte und seit mehr als 30 Jahren im Umweltrecht tätig. Er ist zudem Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Dr. Krampitz berät schwerpunktmäßig im produktbezogenen Abfallrecht sowie im Anlagenzulassungsrecht.

Das Webinar findet am 26. Februar 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr online statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro für BSI-Mitglieder und 120 Euro für Nicht-Mitglieder, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.
Infos und Anmeldung: Hier

 

Katadyn startet globale Kampagne "For the mission"

Die Kampagne zeigt Ausrüstung für unterschiedliche Missionen, bei denen Verlässlichkeit und Vorbereitung zählen.
Foto: Katadyn

Das Schweizer Unternehmen Katadyn hat eine neue weltweite Markenkampagne unter dem Titel "For the mission" vorgestellt. Die Initiative markiert eine geschärfte Markenausrichtung und begleitet ein Jahr, das nach Unternehmensangaben von Produktneuheiten und Wachstum geprägt sein soll. Die Kampagne rückt den Anspruch in den Mittelpunkt, Menschen in anspruchsvollen Einsatzsituationen verlässliche Ausrüstung bereitzustellen.

Katadyn wurde 1928 in der Schweiz gegründet und ist in Bereichen wie humanitären Einsätzen, Katastrophenhilfe, professionellen Operationen sowie Outdoor- und Expeditionsaktivitäten aktiv. "For the mission" greift dieses Selbstverständnis auf und versteht den Missionsbegriff bewusst breit - von professionellen Einsätzen bis zu individuellen Herausforderungen. Gemeinsamer Nenner ist die Bedeutung von Vorbereitung und Vertrauen in die Ausrüstung.

Eingebettet ist die Kampagne in personelle und strategische Veränderungen der vergangenen Monate. Seit April 2025 steht Karl A. Baumann als CEO an der Spitze des Unternehmens, im November kam Lennart Müller-Teut als Head of Global Marketing & Communications hinzu. Ziel sei es, die Verbindung zwischen Unternehmenszweck, Produkten und Anwendern klarer herauszuarbeiten.

Müller-Teut betont: "Katadyn steht für Schweizer Ingenieurskunst und Ausrüstung, auf die sich Menschen verlassen können, wenn es wirklich darauf ankommt." Die Kampagne läuft 2026 über digitale Kanäle und Social Media.

Markt in Bewegung: Was der Hervis-Verkauf über die Zukunft des Sportfachhandels verrät

Der bisherige Eigentümer, der Handelskonzern Spar, hat die österreichische Sporthandelskette an zwei deutsche Unternehmer verkauft.
Foto: Hervis

Der Sportfachhandel verändert sich rasant. Dies zeigt nicht zuletzt der Verkauf von Hervis. Welche Chancen und Herausforderungen daraus entstehen und wie sich Sport 2000 Österreich positioniert, erläutert CEO Irina Andorfer im folgenden Interview.

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In den SAZsport Showrooms präsentieren führende Brands der Sportartikelbranche ihrer neuesten Kollektionen und Produkt-Highlights. Hier findet ihr auch direkt Kontakte zu den Marken.

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