Puma verzeichnet Umsatzrückgang im dritten Quartal

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Der Sportartikelhersteller erzielte im dritten Quartal 2026 weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Während das Geschäft in Europa und Nordamerika zurückging, verzeichnete das Unternehmen in Asien/Pazifik ein Wachstum.
Im dritten Quartal 2026 hat Puma einen Umsatz von 1,78 Milliarden Euro erzielt. Währungsbereinigt entspricht das einem Rückgang von 6,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als Gründe nennt das Unternehmen die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Neuausrichtung des Geschäfts sowie eine schwächere Konsumentennachfrage, insbesondere in Nordamerika und der EMEA-Region.
Im Großhandelsgeschäft gingen die währungsbereinigten Umsätze um 9,6 % auf 1,19 Milliarden Euro zurück. Puma führt dies unter anderem auf die bewusste Reduzierung von Geschäften in Vertriebskanälen zurück, die langfristig nicht zur Marke passen, sowie auf eine verhaltene Nachfrage der Handelspartner in EMEA und Amerika. Das Direct-to-Consumer-Geschäft legte dagegen um 1,2 % auf 588,3 Millionen Euro zu. Besonders der E-Commerce entwickelte sich mit einem währungsbereinigten Plus von 7,8 % positiv.
Regional verzeichnete Puma in EMEA einen Umsatzrückgang von 11,5 % und in Nordamerika von 17,2 %. In der Region Asien/Pazifik stiegen die Erlöse hingegen um 10 %. Nach Produktbereichen verzeichnete Puma bei den Schuhen einen Umsatzrückgang, vor allem aufgrund der schwächeren Nachfrage bei Core, Fußball und einzelnen Sportstyle-Modellen. Auch Textilien und Accessoires entwickelten sich insgesamt rückläufig.
Die Rohertragsmarge verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 4,2 Prozentpunkte auf 49,5 %. Dazu trugen niedrigere Beschaffungskosten, Zollrückerstattungen sowie ein veränderter Vertriebskanalmix bei. Das operative Ergebnis (EBIT) lag dennoch bei minus 11,4 Millionen Euro, nach plus 16,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Für das Gesamtjahr 2026 konkretisierte Puma seine Prognose. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Die erwartete EBIT-Spanne wurde auf minus 80 bis minus 130 Millionen Euro eingegrenzt. Zuvor hatte Puma mit einem Ergebnis zwischen minus 50 und minus 150 Millionen Euro gerechnet. Die Investitionen sollen zudem unter 150 Millionen Euro liegen, nachdem bislang rund 200 Millionen Euro vorgesehen waren.