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SportScheck bringt Flagshipstore-Format nach Hannover

Blick in den 2.5000 Quadratmeter großen neuen Store.
Foto: SportScheck

Mit einer rund 2.500 Quadratmeter großen Filiale setzt SportScheck in Hannover sein neues Flagshipstore-Konzept um. Die Verkaufsfläche ist nach Geschlecht und Zielgruppen gegliedert und verbindet das Sortiment mit Services und Community-Angeboten.

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HDE und textil+mode gründen Kreislaufallianz

Auch aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben muss sich die Textilindustrie stärker in Richtung Kreislaufwirtschaft bewegen.
Foto: Shutterstock / Vimaliss

Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie (textil+mode) und der Handelsverband Deutschland (HDE) haben die „Allianz für textile Kreisläufe“ ins Leben gerufen. Das Bündnis will die geplante Umsetzung der Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien und Schuhe mitgestalten. Künftig sollen Unternehmen, die entsprechende Produkte in Deutschland in Verkehr bringen, Gebühren für deren spätere Entsorgung zahlen.

Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einem praxistauglichen und möglichst einheitlichen System. Die Allianz spricht sich unter anderem für eine klare Systemarchitektur, transparente und verursachergerechte Kosten sowie einen rechtssicheren, europaweit harmonisierten Anwendungsbereich aus. Hersteller und Handel sollen zudem verbindlich an der Ausgestaltung beteiligt werden.

Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer von textil+mode, sieht die EPR als „wichtigen Baustein auf dem Weg zu einer funktionierenden textilen Kreislaufwirtschaft“. Entscheidend sei, dass Unternehmen, die Finanzierung und Verantwortung tragen, ihre Expertise in die Ausgestaltung des Systems einbringen können.

HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth fordert gleiche Regeln für alle Marktteilnehmer. „Wer Produkte auf den europäischen Markt bringt, muss gleichermaßen Verantwortung übernehmen.“ Hintergrund ist der wachsende Wettbewerbsdruck durch internationale Plattformen und Direktvertriebsmodelle wie Temu und Shein.

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20 neue Stores in zwölf Monaten – Fabletics will internationale Retail-Präsenz verdreifachen

Die US-Marke ist mit ihrer Ausrichtung auf Athleisure-Bekleidung für Workout und Alltag erfolgreich.
Foto: Fabletics

Die US-amerikanische Activewear-Marke Fabletics zieht das Tempo bei der internationalen Expansion deutlich an. Ziel ist, die Auslandspräsenz zu verdreifachen und binnen zwölf Monaten rund 20 neue Stores außerhalb der USA zu eröffnen. Zu den neuen Märkten zählen Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kolumbien, Peru sowie mehrere zentralamerikanische Länder. Grundlage ist das US-Retailkonzept, das laut Unternehmen in den vergangenen drei Jahren ein zweistelliges Wachstum der Like-for-Like-Umsätze (Umsätze in bereits bestehenden Filialen) – dieses Modell soll nun international übertragen werden.

Parallel dazu wächst auch das US-Geschäft weiter: Dort plant Fabletics 25 zusätzliche Stores in den kommenden zwölf Monaten. Die Expansion fällt in ein Jahr, in dem das Unternehmen erstmals einen Nettoumsatz von über einer Milliarde US-Dollar verbucht hat. Mittelfristig ist das Ziel ambitioniert: Fabletics will den Umsatz binnen fünf Jahren verdoppeln.

CEO und Mitgründer Adam Goldenberg begründet den Schritt mit der Entwicklung im Heimatmarkt: „Retail ist zu einem zunehmend wichtigen Wachstumstreiber für unser Geschäft geworden. Da unser Retail-Modell in den USA weiterhin starke Ergebnisse erzielt, sind wir überzeugt, dass es sich auch global skalieren lässt.“

Die neuen Läden sollen das bestehende E-Commerce- und Wholesale-Geschäft von Fabletics international flankieren. Der Anspruch ist, die Marke bei aller regionalen Anpassung konsistent zu halten.

In Deutschland hat die Brand in diesem Jahr ihre Präsenz ebenfalls verstärkt – unter anderem durch Kooperationen mit SportScheck sowie einer Shopfläche im Berliner KaDeWe.

Odlo startet Vertriebspartnerschaft in China

Die Schweizer Marke glaubt an ihr Potenzial auch im Fernen Osten.
Foto: Odlo

Odlo tritt mit einem neuen Vertriebspartner in den chinesischen Markt ein: Die Schweizer Performance-Apparel-Marke kooperiert künftig mit Shanghai Flying Frog Trading Co. Ltd., einem Unternehmen der Sanfo Group. Nach Südkorea und Taiwan ist China damit der nächste Schritt in Odlos Asien-Expansion.

Geplant ist ein Soft Launch im Winter 2026, gefolgt von der vollständigen Markteinführung mit der SS27-Kollektion. Zunächst steht Odlos Kernkompetenz Base Layer im Fokus, später soll das Sortiment auf das breitere Produktportfolio ausgeweitet werden. Der Partner bringt ein Handelsnetzwerk in 57 Städten sowie Erfahrung im Aufbau internationaler Outdoor-Marken in China mit.

Odlo sieht in China mit aktuell mehr als 400 Millionen Outdoor-Sporttreibenden erhebliches Potenzial. „China bietet Odlo eine außergewöhnlich spannende Chance“, sagt CEO Daniel Eppler. „Wir sehen ein stark wachsendes Interesse an Outdoor- und Performance-Sportarten. Gleichzeitig entwickelt sich eine zunehmend anspruchsvolle Konsumentengruppe, die technische Produkte und Innovation versteht und schätzt.“

Adressiert werden sollen die Bereiche Running, Hiking, Training sowie Ski und Snow.

„Wenn der Handel wächst, wachsen auch wir“

Skitouring bleibt ein Kerngeschäft für Dynafit. Laut CEO Philip Tavell ist der große Boom zwar vorbei, der Markt liegt aber weiterhin über dem Vor-Covid-Niveau.
Foto: Dynafit

Seit rund einem halben Jahr steht Philip Tavell an der Spitze von Dynafit. Im zweiten Teil des Interviews mit SAZsport-Chefredakteur Stefan Brunner spricht der Schwede über den Skitourenmarkt nach dem Covid-Boom, veränderte Zielgruppen, Preisdruck und vorsichtigeres Orderverhalten – und darüber, warum Fachhandel und Verleih für die weitere Entwicklung des Sports eine wichtige Rolle spielen.

Showrooms

In den SAZsport Showrooms präsentieren führende Brands der Sportartikelbranche ihrer neuesten Kollektionen und Produkt-Highlights. Hier findet ihr auch direkt Kontakte zu den Marken.

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