Puma bestätigt Jahresprognose trotz Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2026

wichtigen Märkten zurück.
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Puma hat im zweiten Quartal 2026 einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 9,4 % verzeichnet. Das Unternehmen führt dies auf laufende Restrukturierungsmaßnahmen und eine schwächere Konsumentennachfrage zurück. Trotz des negativen Quartalsverlaufs hält Puma an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest.
Der Umsatz von Puma sank im zweiten Quartal 2026 währungsbereinigt um 9,4 % auf 1,69 Milliarden Euro. Nach Unternehmensangaben waren dafür vor allem die seit 2025 laufenden Reset-Maßnahmen sowie eine schwächere Nachfrage in wichtigen Märkten verantwortlich. Besonders betroffen waren das Großhandelsgeschäft sowie die Regionen EMEA und Amerika. Dagegen entwickelte sich das Direct-to-Consumer-Geschäft mit einem Plus von 0,4 % leicht positiv.
Trotz der rückläufigen Umsätze verbesserte sich die Rohertragsmarge um rund 180 Basispunkte auf 48,0 %. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem niedrigere Beschaffungskosten, positive Währungseffekte und Zollrückerstattungen. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit minus 53,1 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von minus 109,1 Millionen Euro. Gleichzeitig reduzierte Puma seine Vorräte um 15,3 % auf 1,82 Milliarden Euro und steigerte den freien Cashflow deutlich auf 328,8 Millionen Euro.
Regional entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich. Während die Umsätze in EMEA und Amerika währungsbereinigt um 12,9 % beziehungsweise 15,4 % zurückgingen, legte die Region Asien/Pazifik um 8,6 % zu. Dort profitierte Puma insbesondere von einer hohen Nachfrage nach Modellen der Speedcat-Familie sowie einem wachsenden E-Commerce-Geschäft. Im Produktbereich Running verzeichnete das Unternehmen zudem Zuwächse, getragen von Produkten mit der Nitro-Technologie und dem erweiterten Sortiment für Hyrox.
CEO Arthur Höld sieht das Unternehmen trotz des schwierigen Marktumfelds auf Kurs: „Im zweiten Quartal haben wir den Umbau von Puma zu einem markenorientierten Unternehmen fortgesetzt.“ Gleichzeitig verwies er auf Fortschritte bei der Optimierung der Organisationsstruktur und des Geschäftsmodells. Für die zweite Jahreshälfte erwartet Puma eine schrittweise Verbesserung der Umsatzentwicklung.
An seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2026 hält das Unternehmen fest. Puma rechnet weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einem EBIT zwischen minus 50 Millionen Euro und minus 150 Millionen Euro. Berücksichtigt sind inzwischen sowohl die erwarteten Auswirkungen des Nahostkonflikts als auch Effekte aus niedrigeren US-Zöllen und Zollrückerstattungen.