Fußball-WM bringt Adidas rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz

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Adidas zieht eine positive Bilanz der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika. Der Sportartikelhersteller meldet deutlich höhere Trikot- und Ballverkäufe als beim vorherigen Turnier – auch wenn das frühe Aus der deutschen Mannschaft den Absatz des DFB-Trikots gebremst haben dürfte.
Adidas rechnet im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft mit Umsätzen von rund 1,5 Milliarden Euro. Das teilte der Sportartikelhersteller in einem Beitrag auf Linkedin mit. Besonders gefragt seinen Nationalmannschaftstrikots, Spielbälle und vom Fußball inspirierte Streetwear gewesen. Zugleich habe das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko die Markenpräsenz weltweit und vor allem in Nordamerika gestärkt.
Im Vergleich zur vorherigen Fußball-Weltmeisterschaft verkaufte Adidas nach eigenen Angaben viermal so viele Trikots und doppelt so viele Spielbälle. Das meistverkaufte Nationalmannschaftstrikot war demnach das Jersey Mexikos. Auch die Trikots der Finalisten Argentinien und Spanien hätten eine hohe Nachfrage verzeichnet.
Der vorerst letzte WM-Auftritt mit dem DFB-Team
„Die Weltmeisterschaft war großartig und ein riesiger Erfolg für Adidas. Im Finale neben den Schiedsrichtern und dem Ball auch zwei Mannschaften mit den drei Streifen zu sehen, war mehr, als wir uns hätten wünschen können“, sagte Bjørn Gulden, Vorstandsvorsitzender von Adidas.
Insgesamt hatte das deutsche Sportartikelunternehmen 14 WM-Teams eingekleidet, darunter auch zum vorerst letzten Mal bei einer Weltmeisterschaft die deutsche Nationalmannschaft. Ab 2027 ist Nike neuer Ausrüster der DFB-Elf. Vor deren Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay lief der Abverkauf äußerst gut. CEO Björn Gulden hatte einen Rekord von drei Millionen verkaufter Deutschland-WM-Trikots prognostiziert. Diese Marke dürfte nach dem frühen Ausscheiden des Teams wohl nicht erreicht worden sein, eine offizielle Zahl dazu gibt es nicht.