Lululemon wächst international – senkt aber Jahresprognose

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Der Sport- und Yogabekleidungshersteller Lululemon hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 den Umsatz leicht gesteigert, musste jedoch bei Gewinn und Marge deutliche Rückgänge hinnehmen. Für das Gesamtjahr senkt das Unternehmen seine Erwartungen.
Der kanadische Sportbekleidungshersteller Lululemon hat seine Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 % auf 2,5 Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro). Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 2 %. Die vergleichbaren Umsätze erhöhten sich um ein Prozent, währungsbereinigt gingen sie allerdings um 2 % zurück.
Regional entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich. Während der Umsatz in Nord- und Südamerika um 3 % sank, legte das internationale Geschäft um 22 % zu. Die vergleichbaren Umsätze gingen in Amerika um 5 % zurück, während sie international um 13 % stiegen.
Deutlich schwächer fiel die Ergebnisentwicklung aus. Der Bruttogewinn sank um 3 % auf 1,3 Milliarden US-Dollar (1,1 Milliarden Euro), die Bruttomarge verringerte sich um 4,1 % auf 54,2 %. Das operative Ergebnis ging um 37 % auf 276,9 Millionen US-Dollar (240,5 Millionen Euro) zurück. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,69 US-Dollar (1,47 Euro) nach 2,60 US-Dollar (2,26 Euro) im Vorjahresquartal.
„Wir sind solide in das Jahr 2026 gestartet. Unsere Teams haben mit hoher Geschwindigkeit, Flexibilität und Disziplin gearbeitet“, erklärt Meghan Frank, Interim Co-CEO und Chief Financial Officer. Zugleich verwies sie auf Gegenwind im weiteren Jahresverlauf, der zu einer Anpassung der Unternehmensprognose geführt habe.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatz zwischen 11,0 und 11,15 Milliarden US-Dollar (9,56 bis 9,69 Milliarden Euro). Damit liegt die Prognose unter den bisherigen Erwartungen. Als Gründe nennt Lululemon ein herausforderndes Marktumfeld, eine zurückhaltende Konsumstimmung insbesondere in Nordamerika sowie zusätzliche Belastungen durch Zölle und steigende Kosten.