Intersport Ballreport: Österreicher spielen lieber Tischtennis als Fußball

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Viele Österreicher verfolgen Fußballspiele regelmäßig, aber selbst aktiv werden mehr Menschen bei einem anderen Sport. Das zeigt der aktuelle Intersport Ballreport, der auf einer repräsentativen IMAS-Umfrage beruht.
Die Ergebnisse des Intersport Ballreports, durchgeführt von IMAS, zeigen, dass Österreich im Fußballfieber ist, aber die aktive Beteiligung gering bleibt. Rund 49 % der Befragten verfolgen Spiele im TV, per Streaming oder im Stadion, während nur ein kleiner Anteil selbst aktiv spielt.
Überraschend ist, dass nicht Fußball die am weitesten verbreitete Ballsportart ist, sondern Tischtennis, das von 55 % der Befragten mindestens ein bis zwei Jahre regelmäßig gespielt wurde. „Für uns ist Tischtennis ein idealer Einstieg in den Ballsport, weil die Hürden niedrig sind, ganze Familien gemeinsam spielen können und sich Kinder ebenso wie Erwachsene dafür begeistern“, sagt Franz Koll, Geschäftsführer von Intersport Austria.
Volleyball und Tennis spielen ebenfalls eine Rolle. Mädchen- und Frauenfußball wird zunehmend als gleichwertiger Bereich betrachtet, mit dem Ziel, gleiche Trainingsmöglichkeiten und Ausrüstung bereitzustellen.
Mehr als drei Viertel der Österreicher sind überzeugt, dass Ballsportarten die koordinativen und motorischen Fähigkeiten stark fördern, und rund zwei Drittel würden jungen Menschen empfehlen, eine Ballsportart zu erlernen.
Fachleute betonen, dass frühe Erfahrungen im Verein prägend sind und soziale Kompetenzen entwickeln helfen. Digitale Medien und mangelndes Interesse werden als Faktoren gesehen, die junge Menschen vom aktiven Sport abhalten.
Sportliche Großereignisse wie die WM wirken auf die Nachfrage nach Fanartikeln und Ausrüstung. Personalisierte Trikots sind verbreitet, und digitale Vereinsplattformen erleichtern die Organisation von Material und Ausstattung. Intersport und der ÖFB werten die Ergebnisse als Grundlage, um die Teilnahme am Ballsport in allen Altersgruppen zu analysieren und weiterzuverfolgen.