Neuer Geschäftsführer beim BSI: Christoph Moeller übernimmt ab Juli 2026

Foto: BSI
Zum 1. Juli 2026 wechselt Christoph Moeller an die Spitze des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI). Er folgt als Geschäftsführer auf Stefan Rosenkranz, der den Verband im August verlässt.
Christoph Moeller übernimmt zum 1. Juli 2026 die Rolle des Geschäftsführers beim BSI. Er verfügt über mehr als 14 Jahre Führungserfahrung und bringt Expertise in der wissenschaftlichen Sportspielanalyse sowie in der strategischen Kommunikation mit. Zu seinen bisherigen Feldern zählten auch Beratungsmandate für Vereine, Verbände und Profi-Ligen, darunter die Deutsche Fußball Liga GmbH und der Deutsche Basketball Bund.
Zuletzt war Moeller als Senior Berater im Public Sektor tätig. Dort verantwortete er strategische Projekte zur Verwaltungsmodernisierung, begleitete Strukturreformen sowie die Entwicklung und Implementierung langfristiger Organisationsstrategien. Für den BSI wird er vom Standort Berlin aus tätig sein – mit Blick auf die politische Arbeit und kurze Wege zu zentralen Entscheidungsprozessen.
"Tiefgreifende Transformationsprozesse"
Der aktuelle Geschäftsführer Stefan Rosenkranz wird im kommenden August ausscheiden. Seinen Abschied hatte er bereits im Oktober vergangenen Jahres angekündigt. Rosenkranz dankte Präsidium und Vorstand "für das Vertrauen im Nachfolge-Prozess sowie für die einstimmige Berufung von Christoph zum neuen Geschäftsführer". Moeller bezeichnet er als "Führungspersönlichkeit, die strategische Weitsicht mit operativer Umsetzungskraft verbindet". Und Rosenkranz ist überzeugt: "Er wird wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des BSI und die Positionierung der Sportartikelbranche setzen."
Moeller verweist in seinem Statement auf die großen Herausforderungen: "Auch die Sportartikelbranche steht vor tiefgreifenden Transformationsprozessen – von Digitalisierung bis hin zu nachhaltigem Wirtschaften. Ich freue mich darauf, den BSI gemeinsam mit einem starken Team und unseren Mitgliedsunternehmen weiterzuentwickeln."
Inhaltlich soll Moeller künftig vor allem an der Weiterentwicklung der Verbandsstrategie arbeiten und das Netzwerk innerhalb der Sportartikelindustrie sowie darüber hinaus ausbauen. In seiner Funktion berichtet er direkt an das Präsidium, dem Marina Moguš (Adidas) und Jan Lorch (Vaude) angehören. Lorch erklärte: "Wir sind überzeugt, mit Dr. Christoph Moeller die zukünftigen Weichenstellungen für den Verband und unsere Branche erfolgreich gestalten zu können, und freuen uns auf die Zusammenarbeit."
Der 1910 gegründete BSI ist Unternehmensverband der deutschen Sportartikelhersteller, -großhändler und -importeure. Nach Verbandsangaben gehören rund 170 Unternehmen mit 220 Marken dazu; der Jahresumsatz der organisierten Firmen liege bei etwa 35 Milliarden Euro. Der BSI vertritt Brancheninteressen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene und ist Mitglied des europäischen Dachverbands FESI.