
Adidas als führend in Marketing & Werbung ausgezeichnet

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Adidas wurde von Fast Company als Nummer 1 in der Kategorie "Advertising & Marketing" ausgezeichnet und rangiert weltweit auf Platz 7 der 50 innovativsten Unternehmen. Die Bewertung hebt die Kulturpartnerschaften mit Oasis, Bad Bunny und Grace Wales Bonner hervor, die zugleich den wirtschaftlichen Erfolg der Marke stützen.
Bründl Sports übernimmt Strolz und expandiert an den Arlberg

Foto: Bründl Sports
Die Bründl Gruppe baut ihre Präsenz im alpinen Sporthandel weiter aus. Zum 1. Juni 2026 übernimmt das Unternehmen die vier Filialen des Sport- und Modehauses Strolz in Lech und Zürs. Die Standorte sollen unter der bestehenden Marke weitergeführt werden.
Mit dem Schritt ist Bründl Sports erstmals in Vorarlberg vertreten und erweitert sein Filialnetz, das bislang 31 Geschäfte an neun Standorten in den österreichischen Alpen umfasst. Durch die Übernahme wächst das Unternehmen um rund 120 Beschäftigte. Der Arlberg gilt als eine der international bedeutendsten Regionen für den alpinen Wintersport und ist entsprechend stark vom Tourismus geprägt.
Die Integration von Strolz in die Bründl Gruppe soll schrittweise erfolgen. Geplant sind Investitionen in die Weiterentwicklung der Standorte. Gleichzeitig bleibt die Marke Strolz eigenständig positioniert und behält ihre regionale Verankerung. Synergien werden vor allem in zentralen Bereichen wie Einkauf, Logistik, IT oder Verwaltung erwartet. Das operative Geschäft der Filialen wird künftig von Bründl Sports gesteuert.
Das 1921 gegründete Unternehmen Strolz zählt zu den etablierten Anbietern im gehobenen Sport- und Modehandel am Arlberg. Mit der Übernahme wird eine langfristige Perspektive für die Standorte angestrebt. Die bisherige Geschäftsführerin Olivia Strolz wird das Unternehmen zum Zeitpunkt der Übergabe verlassen, jedoch weiterhin beratend tätig bleiben.
Die Immobilien sowie Mitarbeiterunterkünfte verbleiben im Besitz der bisherigen Eigentümer. Für Bründl Sports markiert die Übernahme einen weiteren Schritt in der Unternehmensentwicklung und die Ausweitung in eine neue Region.
Intersport eröffnet ersten Superstore in Halle

Foto: Intersport Deutschland
Intersport Deutschland hat in Halle (Saale) seinen ersten Superstore eröffnet. Der Standort am Marktplatz wurde vom 26. bis 28. März mit mehreren Aktionen eingeweiht und soll als Modell für künftige Filialen dienen.
Der neue Store ist Teil der Expansionsstrategie des Verbunds, der bis 2030 rund 100 neue Standorte plant. Mehr als die Hälfte dieser Zielmarke sei bereits erreicht, wie das Unternehmen mitteilt. Mit dem Superstore-Konzept will Intersport eine breitere Zielgruppe ansprechen und den stationären Handel stärker als Treffpunkt für sportbezogene Aktivitäten positionieren.
Das Konzept setzt auf eine Kombination aus breitem Sortiment und offener Flächengestaltung. Verschiedene Sportbereiche wie Running, Fitness, Teamsport oder Wintersport sind in Themenwelten gegliedert. Ergänzt wird dies durch sogenannte Erlebniszonen, in denen KundInnen Produkte eigenständig ausprobieren können. Dauerhaft integrierte Aktionsflächen sowie wechselnde Angebotsbereiche sind ebenfalls Bestandteil des Konzepts.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf familienorientierten Angeboten, etwa durch eine groß angelegte Kinderabteilung. Ziel ist es, den Zugang zu sportlichen Aktivitäten möglichst niedrigschwellig zu gestalten und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.
Auch aus Sicht der Stadtentwicklung wird der neue Store als Impuls für die Innenstadt gewertet. Die zentrale Lage am Marktplatz und die Ausrichtung als Treffpunkt für sportbezogene Aktivitäten sollen zusätzliche Besucherfrequenz in die Innenstadt von Halle bringen.
Tecnica integriert Zulieferer in Recyclingprojekt

Foto: Tecnica Group
Die Tecnica Group baut ihr Recyclingprogramm "Recycle Your Boots" weiter aus und bindet erstmals gezielt die Lieferkette in die Ski-Produktion ein. Künftig verarbeitet der Zulieferer CPS recycelte Materialien aus gebrauchten Skischuhen direkt in Komponenten für Ski. Das Firmen-Akronym steht für Creative Plastic Solutions.
Das 2021 gestartete Programm der italienischen Gruppe, zu der Brands wie Tecnica, Nordica, Blizzard und Lowa gehören, sammelt Skischuhe aller Marken und führt die Materialien in den Produktionskreislauf zurück. Nach Unternehmensangaben wurden bislang mehr als 50.000 Paar recycelt. Die durchschnittliche Materialrückgewinnungsrate liegt bei 85 Prozent, die CO2-Einsparung bei über 750 Tonnen.
Mit der Integration der CPS GmbH geht das Projekt einen nächsten Schritt. Der deutsche Lieferant stellt bereits Komponenten für Blizzard- und Nordica-Ski her, die im Werk in Mittersill verarbeitet werden. In den kommenden zwei Jahren sollen 10,8 Tonnen recyceltes TPU in ausgewählte Bauteile einfließen.
Arianna Colombari, Sustainability Director der Tecnica Group, sagt: "Für uns ist 'Recycle Your Boots' ein Labor für kontinuierliche Innovationen." Ziel sei es, Produkte zu entwickeln, die recycelte Rohstoffe enthalten und am Ende ihres Lebenszyklus leichter wiederverwertbar sind. Auch CPS sieht in der Zusammenarbeit einen Hebel für geschlossene Materialkreisläufe: "Diese Zusammenarbeit zeigt, wie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im industriellen Maßstab umgesetzt werden können", erklärt Geschäftsführer Michael Lorenz.
Maul Sport verstärkt Vertrieb in Norddeutschland und NRW

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Die Fachhandelsmarke Maul Sport setzt auf eine engere Betreuung ihrer Handelspartner in den nördlichen und westlichen Regionen Deutschlands. Seit Anfang des Jahres ist Kai-Uwe Knaak als reisender Außendienstmitarbeiter für die Betreuung der Händler in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen zuständig. Er übernimmt die Aufgaben des bisherigen Handelsvertreters Thorsten Hein. Ziel der Maßnahme ist es, die für Maul Sport wichtigen Märkte weiter auszubauen und die Präsenz im Fachhandel zu stärken.
Knaak bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Außendienst mit und war zuvor unter anderem für Marken wie Salewa, Toko und Lundhags tätig. Nach seinem Studium der Sportwissenschaft begann er seine Karriere im Handel und verfügt über umfangreiche Branchenerfahrung.
"Ich freue mich sehr, dass wir mit Kai einen versierten und im Handel geschätzten Außendienst gewinnen konnten. Er bringt eine hervorragende Reputation im Vertrieb hochwertiger Funktionsbekleidung mit und wird unsere Traditionsmarke Maul nachhaltig voranbringen", sagt Geschäftsführer Firuz Hamidzada.
Matthew Williams ist neuer Kreativdirektor bei Oakley

Foto: Oakley
Die US-Marke Oakley hat Matthew Williams zum Kreativdirektor für Bekleidung, Footwear und Accessoires berufen. In dieser Funktion wird er die Kollektionen im Sport- und Lifestyle-Bereich weiterentwickeln und die Produktlinien mit Fokus auf Form, Materialien und Qualität gestalten. Travis Scott bleibt weiterhin als Chief Visionary Officer der Marke tätig und arbeitet eng mit Williams zusammen.
Oakley verbindet seit mehr als 50 Jahren Leistungssport, Technologie und Design. Williams soll nun das Designportfolio für Bekleidung, Accessoires und Footwear weiterführen und neue Kollektionen mit klarer Designsprache entwickeln, die die DNA der Marke widerspiegeln. Unter seiner Leitung stehen sowohl Performance- als auch Lifestyle-Produkte im Mittelpunkt.
Williams betont die Verbindung von Innovation, Funktionalität und kultureller Relevanz: "Oakley war ein Teil meiner Kindheit. Ich freue mich darauf, die Marke gemeinsam mit Travis und dem Team in eine neue Ära zu führen." Francesco Milleri, Chairman und CEO bei Essilor Luxottica, ergänzt: "Sportliche Performance, Technologie und Oakleys Tradition werden unter Matthews kreativer Leitung auch weiterhin die zukünftigen Kollektionen prägen."
Showrooms
In den SAZsport Showrooms präsentieren führende Brands der Sportartikelbranche ihrer neuesten Kollektionen und Produkt-Highlights. Hier findet ihr auch direkt Kontakte zu den Marken.