Österreichs Sport- und Fahrradhandel bleibt stabil

Der touristische Sportfachhandel, insbesondere mit Service- und Verleihangeboten, ist ein maßgeblicher Umsatzmotor für den Sportfachhandel.
Foto: Intersport Österreich

Trotz leicht rückläufiger Umsätze zeigt sich der österreichische Sport- und Fahrradfachhandel 2025 robust. Tourismus, Servicekompetenz und Spezialisierung sichern die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.

Kessler stellt Weichen für die Zukunft

Hansjürg Kessler (rechts außen) mit seinen vier Kindern. Marvin (links außen) und Irina (zweite von links) arbeiten gemeinsam mit ihrem Vater bei Kessler Swiss Sports.
Foto: Kessler

Skihersteller Kessler Swiss Sports wird von Hansjürg Kessler gemeinsam mit seinen Kindern Marvin und Irina geführt. Ziel der neuen Unternehmensstruktur ist es, die traditionsreiche Wintersportmarke in die nächste Generation zu führen und gleichzeitig neue Marktchancen zu erschließen. In der Startphase wird das Team von Rolf Graf beratend unterstützt, der langjährige Branchenerfahrung einbringt.

Die Ski-Produktion erfolgt künftig beim italienischen Hersteller Blossom in Chiavenna, wobei die bestehenden Kessler-Formen weiterhin verwendet werden. Hansjürg Kessler begleitet den Produktionsaufbau persönlich, um Technologie, Qualität und unternehmenstypische Fahreigenschaften sicherzustellen. Die Snowboard-Herstellung wird künftig vom österreichischen Partner Keil übernommen, ebenfalls unter Beibehaltung der bisherigen Formen und mit Produktionsüberwachung durch Kessler.

Die Entwicklung der Produkte sowie der Bereich Rennsport verbleiben in Braunwald unter der Verantwortung von Kessler, der auf 39 Jahre Erfahrung in der Branche zurückblickt. "Unser Ziel ist es, die Marke Kessler langfristig zu sichern und gleichzeitig unseren Partnern im Fachhandel noch attraktivere Rahmenbedingungen zu bieten", erklärt Hansjürg Kessler.

Parallel zur neuen Unternehmensstruktur werden die Konditionen für den Fachhandel angepasst. Verkaufspreise werden gesenkt, gleichzeitig profitieren Händler von attraktiveren Margen. Damit soll die Marktposition gestärkt und die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel ausgebaut werden.

Lowa holt Innerhofer-Brüder ins Trailrunning-Team

Die Brüder Manuel (li.) und Hans-Peter Innerhofer zählen zu den erfolgreichsten Trailrunnern Österreichs.
Quelle: Lowa

Der Berg- und Outdoorschuh-Hersteller Lowa hat die österreichischen Trailrunner Manuel und Hans-Peter Innerhofer in sein Trailrunning-Team aufgenommen. Die Zwillingsbrüder zählen seit Jahren zu den bekanntesten Athleten der Szene und sollen künftig eine zentrale sportliche Rolle innerhalb des Teams übernehmen.

Die aus dem Pinzgau stammenden Läufer sind seit ihrer Jugend im Ausdauersport aktiv und haben sich mit nationalen Titeln sowie Platzierungen bei internationalen Wettbewerben etabliert - darunter die World Mountain Running Championships.

Mit der Verpflichtung baut Lowa sein Engagement im Trailrunning weiter aus. Die Brüder sollen ihre sportliche Erfahrung in die Teamstruktur einbringen und künftig auch in die Weiterentwicklung der Trailrunning-Kollektion eingebunden werden. Darüber hinaus sind Einsätze bei Wettkämpfen und Veranstaltungen geplant.

 

Deuter wird Ausrüster eines Frauenradsportteams

Feedback aus dem Rennalltag fließt in die Entwicklung von Deuter-Produkten für unterschiedliche Körperformen ein.
Foto: Deuter

Der Outdoor-Ausrüster Deuter ist ab sofort offizieller Luggage-Partner des internationalen Frauenradsportteams Canyon//SRAM zondacrypto. Die Zusammenarbeit umfasst die Ausstattung des Teams mit Rucksäcken, Taschen und weiterem Equipment.

Die Produkte kommen im Rennalltag ebenso zum Einsatz wie bei Reisen, Trainingslagern und organisatorischen Abläufen rund um internationale Wettkämpfe. Im professionellen Radsport, der von häufigen Ortswechseln geprägt ist, spielen Transportlösungen und funktionale Ausrüstung eine wichtige Rolle.

Das Team Canyon//SRAM zondacrypto gehört zu den etablierten Formationen im internationalen Frauenradsport und ist Teil der Initiative WMN Cycling, die sich für die Förderung und Sichtbarkeit von Athletinnen einsetzt. Neben der sportlichen Entwicklung liegt ein Fokus auf der Nachwuchsarbeit und langfristigen Perspektiven im Profibereich.

Für Deuter ist die Partnerschaft Teil der internationalen Ausrichtung. Gleichzeitig bietet die Zusammenarbeit die Möglichkeit, Rückmeldungen aus dem Profialltag in die Entwicklung von Produkten einfließen zu lassen, insbesondere im Bereich frauenspezifischer Passformen.

Samuel Deichmann wird neuer Chef von Snipes Europa

Samuel Deichmann ist seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Führungspositionen bei Snipes tätig und übernimmt nun die Verantwortung für alle europäischen Märkte.
Foto: Snipes

Samuel Deichmann übernimmt die Leitung von Snipes Europa und ist künftig für die strategische Weiterentwicklung in allen europäischen Märkten verantwortlich. Er folgt auf Dennis Schröder, der nach Abschluss wesentlicher Transformationsschritte in eine beratende Rolle wechselt. Deichmann ist seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Führungspositionen bei Snipes tätig und hat zentrale Geschäftsbereiche bereits entscheidend geprägt.

Inspiriert ist Snipes von Hip-Hop, Streetball, Dance und Action-Sports, bietet aber auch klassisch zeitlose Looks von Marken wie adidas, Jordan, Karl Kani, Nike, Reebok oder Vans und unterstützt talentierte Sportler. In seiner neuen Funktion soll Deichmann die Zusammenarbeit mit internationalen Markenpartnern intensivieren, die Positionierung der Marke in Europa weiter schärfen und das Omnichannel-Geschäft ausbauen. Zudem wird er laufende Transformationsmaßnahmen fortführen, die unter Schröders Leitung eingeleitet wurden.

"Die europäische Weiterentwicklung von Snipes verantworten zu dürfen, ist eine Aufgabe, der ich mit großem Respekt begegne. Ich freue mich darauf, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen und gemeinsam mit den Teams die nächsten Schritte umzusetzen", so Deichmann.

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