Jack Wolfskin stärkt TikTok-Strategie

TikTok wird mit über 500.000 Followern zum zentralen Kanal für Jack Wolfskin, um eine breite Zielgruppe zu erreichen.
Foto: Jack Wolfskin/KI

Jack Wolfskin baut seine Social-Media-Aktivitäten weiter aus und rückt dabei insbesondere TikTok in den Mittelpunkt. Mit einer neuen Lead-Agentur und einem klaren Social-First-Ansatz soll die Plattform strategisch gestärkt und die Community weiterentwickelt werden.

KI-Projekte erfolgreich einführen: Das BSI-Webinar zeigt den Weg 

Das Webinar zeigt praxisnah, wie Unternehmen KI-Initiativen strategisch priorisieren, organisatorisch verankern und bereichsübergreifend erfolgreich umsetzen können.
Foto: BSI

Die erfolgreiche Einführung von KI-Anwendungen in Unternehmen ist weniger eine Technologie- als eine Organisationsfrage. Der Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI) greift dieses Thema in einem Webinar auf.

Die Online-Veranstaltung gibt einen strukturierten Überblick über Voraussetzungen, Best Practices und typische Anwendungsfälle von KI-Projekten. Gezeigt wird, wie Initiativen priorisiert, umgesetzt und organisatorisch verankert werden können - von Governance-Modellen und Datenbasis über Skill-Aufbau bis hin zu Pilotprojekten und Skalierung. Praxisnahe Beispiele verdeutlichen, welche Use Cases sich bewährt haben und wie typische Stolpersteine vermieden werden.

Referent ist Heiko Garrelfs, Strategieberater und AI-Experte, der Unternehmen bei der systematischen, verantwortungsvollen Einführung von KI unterstützt.

Das Webinar findet am 5. März von 10.00 bis 12.00 Uhr online statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro für BSI-Mitglieder und 125 Euro für Nicht-Mitglieder, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.
Infos und Anmeldung: Hier

Garmin erzielt Rekordjahr 2025: Fitness-Segment als Wachstumstreiber

Garmin erzielte 2025 Rekordumsätze in allen Geschäftsbereichen - besonders Fitness- und Outdoor-Produkte trugen zum starken Wachstum bei.
Foto: Shutterstock/Papin Lab

Garmin, spezialisiert auf Navigation, Fitness- und Wearable-Technologien, erreichte 2025 in allen fünf Geschäftsbereichen neue Rekordwerte. Der Jahresumsatz stieg um 15 Prozent auf 7,25 Milliarden US-Dollar (rund 6,15 Milliarden Euro), das operative Ergebnis um 18 Prozent auf 1,88 Milliarden US-Dollar (1,6 Milliarden Euro). Insgesamt wurden erstmals mehr als 20 Millionen Geräte ausgeliefert.

Besonders stark legte das Fitness-Segment zu, das um 33 Prozent auf 2,36 Milliarden US-Dollar (2 Milliarden Euro) wuchs. Getrieben wurde die Nachfrage durch Wearables und neue Produktkategorien. Auch im Outdoor-Segment steigerte Garmin den Umsatz um rund 5 Prozent auf über 2 Milliarden US-Dollar (1,7 Milliarden Euro), unterstützt von den neuen Satellitenkommunikationsgeräten. Marine und Aviation zeigten mit 10 beziehungsweise 13 Prozent Umsatzplus stabile Ergebnisse, während Auto OEM aufgrund von Investitionen in neue Domain-Controller-Lösungen einen leichten operativen Verlust auswies.

Im vierten Quartal 2025 erreichte Garmin den höchsten Umsatz eines Quartals mit 2,12 Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro) und einem operativen Ergebnis von 614 Millionen US-Dollar (521 Millionen Euro). Die Pro-Forma-Gewinne je Aktie stiegen um 16 Prozent auf 2,79 US-Dollar (2,36 Euro).

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Garmin ein Umsatzwachstum von rund 9 Prozent auf etwa 7,9 Milliarden US-Dollar (6,7 Milliarden Euro), mit einem operativen Ergebnis erstmals über 2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat proaktiv die Lagerbestände wichtiger Komponenten erhöht, um möglichen Lieferketten-Kostensteigerungen entgegenzuwirken.

 

Nike, Adidas und Puma im Clean200-Ranking 2026

Fünf führende Sportartikelhersteller haben es in die 2026er-Ausgabe des Clean200 geschafft: Nike erreichte dabei den höchsten Rang unter den reinen Sportmarken.
Foto: Shutterstock/JonathanShots

Das Clean200-Ranking wird jährlich von Corporate Knights in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Aktionärsorganisation As You Sow veröffentlicht und bewertet Unternehmen nach absoluten Umsätzen aus nachhaltigen Geschäftsbereichen. Für eine Aufnahme müssen Firmen mindestens zehn Prozent ihres Umsatzes aus Aktivitäten erzielen, die als "clean" klassifiziert sind. Gleichzeitig werden Unternehmen ausgeschlossen, die stark in fossile Energien, Waffenproduktion, Abholzung oder Lobbying gegen Klimapolitik involviert sind.

Im Ranking 2026 belegte Nike Platz 57, Adidas Platz 58, Giant Manufacturing Platz 136, Shimano Platz 175 und Puma Platz 180. Alle fünf Unternehmen sind in den Sektoren Consumer Discretionary oder Industrials klassifiziert. Die Sportartikelbranche trug 649 Milliarden US-Dollar zum nachhaltigen Umsatz der Top-200-Unternehmen bei und liegt damit nur hinter dem Technologiesektor. Die Spitzenplätze im Clean200-Ranking belegten Apple auf Rang 1, Amazon auf Rang 2 und Microsoft auf Rang 3.

Das Clean200 unterscheidet sich von klassischen ESG-Ratings, da es nicht Nachhaltigkeitsprozesse oder Berichtspflichten bewertet, sondern ausschließlich den Anteil des Umsatzes aus nachhaltigen Aktivitäten misst. Es bietet daher ein klar messbares, aber eng begrenztes Bild der Unternehmensnachhaltigkeit im Vergleich zu umfassenderen ESG-Ratings, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien integrieren.

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